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Home Sonderthemen Komplett Zu Hause flexibel arbeiten
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23:02 28.05.2020
Der Vorstand um Peter Remm (Mitte) hofft, dass schon sehr bald wieder Versammlungen unter „normalen“ Bedingungen, so wie hier auf dem Archivfoto der Jahresversammlung 2019, stattfinden dürfen.

Die Ausbreitung des Coronavirus hat das Leben der Menschen weltweit umgekrempelt. Eine große Alltagsveränderung ist für viele der Umzug ins Homeoffice. Doch wie empfinden Arbeitnehmer die neue Berufssituation, was sind hierbei die größten Herausforderungen und wie lässt sich das Arbeitsleben 2.0 bestmöglich gestalten? In diesem AnzeigenSpezial gibt es Antworten.

Mehr als jeder vierte Deutsche arbeitet derzeit teilweise oder überwiegend im Homeoffice, das ergab eine Studie des Markt- und Meinungsforschungs-Instituts YouGov. 75 Prozent der Befragten würden auch nach der Krise gern weiter von zu Hause arbeiten, zumindest teilweise. Damit das Arbeiten am Küchentisch oder am privaten Schreibtisch mit der Zeit nicht körperlich anstrengend wird, lässt sich der heimische Arbeitsplatz einfach optimieren.

■ Auch mal Sofa und Stehtisch nutzen
Der Küchentisch, die Couch oder sogar das Bett sind keine idealen Arbeitsplätze. Doch vielen Berufstätigen bleibt zurzeit nichts anderes übrig. Daher ist der zeitweise Wechsel auf die Couch manchmal sogar gut. Denn um Rückenschmerzen im Homeoffice vorzubeugen, rät die Aktion Gesunder Rücken (AGR), regelmäßig die Haltung und den Arbeitsplatz zu wechseln. So kann das Sitzen auf dem Sofa zwischendurch Muskeln und Gelenke lockern.

Für noch mehr Abwechslung können sich Berufstätige mit einem Stehtisch aus dem Garten oder dem Partykeller behelfen. Noch einfacher hat es, wer über eine höher gelegte Arbeitsfläche oder eine Theke in der Küche verfügt. Wer solche Möglichkeiten nicht hat, kann stattdessen versuchen, Telefonate grundsätzlich gehend oder stehend zu führen. Das entlastet den Rücken und sorgt für ein bisschen Bewegung.

Steinhoff

■ Schreibtisch: Spiegelungen vermeiden
Idealerweise ist der Arbeitstisch hell und matt. Denn die Augen ermüden nach Angaben der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) schneller durch spiegelnden Glanz oder starke farbliche Kontraste. Letzteres bilden etwa weiße Papiere auf dunklen Flächen. Wer die Wahl zu Hause hat: Der zum Arbeiten genutzte Tisch sollte so groß sein, dass der Bildschirm des Computers idealerweise 50 bis 70 Zentimeter weit von den Augen entfernt ist, rät die DGM. Der Screen sollte außerdem etwas erhöht und in einer Linie mit der Tastatur sowie dem Stuhl stehen. Zudem ist es sinnvoll, wenn man im Sitzen über einen halben Meter Abstand zu den Tischbeinen hat.

■ Stuhl richtig einstellen
Wer einen Bürostuhl oder ein anderweitig einstellbares Sitzmöbel hat, sollte dieses so einstellen, dass die Knie 90 Grad oder etwas mehr abgewinkelt sind, während die Füße gerade auf dem Boden stehen. Außerdem sollte für eine gesunde Sitzposition der Winkel zwischen Oberkörper und Oberschenkel deutlich größer als 90 Grad sein.

■ Natürlich oder neutralweiß beleuchten
Nach Möglichkeit sollte der Arbeitsplatz so im Raum positioniert sein, dass er viel Tageslicht abbekommt. Alternativ sollte man seine Lampen überprüfen: Für Arbeitsplätze eignet sich eher sachliches und neutralweißes oder dem Tageslicht entsprechendes Licht. Dieses erzeugen Energiesparlampen und LED mit 3500 bis 6000 Kelvin. In den meisten Wohnräumen dürften Leuchtmittel mit 2700 bis 3000 Kelvin hängen. Für alle Kreativen, die Farben gut erkennen müssen, sollte die Farbwiedergabe des Leuchtmittels höher sein als sonst bei der Beleuchtung für Wohnräume. dpa
  

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