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08:37 01.05.2021
Eine Wanne mit Seiteneinstieg verschafft mehr Selbstständigkeit im Bad, vor allem für Menschen mit Gehbehinderung und Senioren. Foto: Busche

Sich von lieb gewonnenen Möbelstücken zu trennen, kann nicht jeder. Noch schwerer fiele die Entscheidung, das Zuhause aufzugeben, besonders wenn es ein Eigenheim ist. Hilfreich ist es, mit kritischem Blick durch die Wohnung oder das Haus zu gehen und Schwachstellen festzustellen.

Worauf sollte man achten, damit Umbaukosten für eine barrierefreie oder barrierearme Erschließung der Räume nicht explodieren? Das Wichtigste ist der Zugang. Der nachträgliche Einbau eines Lifts in die Obergeschosse ist nicht überall möglich oder zulässig und bringt außerdem erhebliche Baukosten mit sich. Ob ein Treppenlift eingebaut werden kann, hängt von der Beschaffenheit der Treppe ab. Viele Bäder sind klein. Oft können die Wände nicht verschoben werden.

Wer die Vorzüge einer bodengleichen Dusche kennt, möchte diesen Komfort vielleicht auch in der eigenen Wohnung haben. Ein Einbau hängt von der technischen Machbarkeit und von der Zulässigkeit ab. Als Alternative empfehlen sich Wannen mit seitlichem Einstieg. Vorhandene Wannen kann man umrüsten. Die Türdurchgangsbreite sollte im Haus 90 Zentimeter betragen, um auch mit einem Rollstuhl oder Rollator in die Räume zu gelangen. Schwellen müssen beseitigt werden, ein unterschiedliches Fußbodenniveau ist auszugleichen. Lose Teppiche, Matten sowie Vorleger können Stolperfallen werden. Im Bad verwendet man besser nur rutschfeste Bodenmatten. Griffe und Handläufe verbessern die Geh- und Standsicherheit. Besonders sinnvoll sind sie im Bad und in Durchgangsräumen. Flure, Eingangsbereich und Treppen sind oft unzureichend beleuchtet. Nachtlampen mit Bewegungsmelder schaffen Abhilfe. lps/Cb
     

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