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19:46 13.09.2021
Auf Augenhöhe: Es gibt kaum eine Branche, die sich nicht auf der Messe präsentiert, umso wichtiger ist es, den eigenen Auftritt zu planen.

Wichtig ist, sich das Programm vor dem Besuch der Messe genau anzuschauen. Um nicht sinnlos umherzuirren, sollte man sich vorab über die rund 100 Aussteller informieren und herausfiltern, welches Unternehmen, welche Hochschule oder Institution interessant ist. Über den Lageplan im Messemagazin der beruf & bildung kann man die Route planen.

Den Kalender nicht vergessen

Am besten ist es zur Vorbereitung, wenn man seine Tasche mit den wichtigsten Unterlagen, Zeugnissen, einem Kalender, Stift und Notizblock bestückt. So ist man auf jede Situation am Messestand vorbereitet.

Wer die Unternehmen bereits für sich gefiltert hat, sollte sich näher mit ihnen beschäftigen. Konkrete Fragen, die eine Firma betreffen, vermitteln den Personalern das Gefühl, dass man sich vorab bereits mit den Thematiken befasst hat – und alle offenen Fragen werden gern beantwortet. Man sollte die Messe nicht nur als eine Art „Probevorstellungsgespräch“ sehen, sondern Informationen sammeln, um sich auf dem Arbeitsmarkt besser orientieren zu können.

Die Aussteller sind extra da, um junge Bewerber kennenzulernen. Wenn man am Stand mal ins Haspeln kommt, ist das nicht schlimm. Wichtig ist, die Ruhe zu bewahren. Wer weiß, was er kann und wohin er will, hat nichts zu verlieren. In diesem Fall kann kaum etwas schief gehen.

Das richtige Outfit auswählen

„Smart Casual“, „Business Attire“ oder „Business Casual“? Jede Branche hat eigene Dresscodes. In der Schule gibt es in der Regel keine Kleiderordnung. Bei Präsentationen oder Terminen wie einer Messe sollte man aber ein wenig mehr Zeit in die Planung des eigenen Auftritts stecken. Es gilt, die eigene Persönlichkeit gekonnt zu unterstreichen und sich professionell zu zeigen. Das bedeutet nicht unbedingt, dass gleich zum Bleistiftrock oder Anzug gegriffen werden muss. Gepflegt sein ist das A und O. Dazu gehören saubere Fingernägel, gewaschene Haare, faltenfreie Kleidung sowie heile Schuhe. Auch der neonpinke Hoodie sollte zu Hause bleiben. Beim Besuch der Messe sollte man besser auf gedeckte Töne wie Blau, Grau oder Schwarz setzen. Diese wirken seriös und richten den Fokus auf die Persönlichkeit und das Auftreten. Schließlich trifft man vielleicht auf seinen künftigen Arbeitgeber.

Ausgewogene Balance

Es gibt viele Möglichkeiten, „business-like“ aufzutreten. Im Segment der Banken oder Versicherungen stehen Anzüge und Kostüme auf der Tagesordnung. In den allermeisten Branchen macht man mit dem Smart-Casual-Auszug allerdings alles richtig. Das bedeutet, dass man eine dunkle Jeans mit einem Sakko kombinieren kann, zum Etuikleid kann man auch schicke Sneaker tragen. Die Kombination aus Business- und Freizeitlook sorgt für eine ausgewogene Balance. Am wichtigsten ist, dass man sich wohlfühlt, sich selbstbewusst zeigen kann und die eigene Kompetenz mit Zeugnissen und im persönlichen Gespräch präsentiert.
  

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