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Home Sonderthemen Hannover Region Ost Venskaitis Visualisierungen macht Dinge sichtbar, die es noch nicht gibt
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21:34 30.01.2019
Eine Visualisierung eines späteren Neubaus.

Ein Foto sagt mehr als tausend Worte, heißt es. Aber was, wenn man ein Foto braucht von etwas, dass es noch gar nicht gibt? Hier hilft Norbert Venskaitis. Der Sehnder ist spezialisiert auf fotorealistische Computer- Visualisierungen. Seine Firma Venskaitis Visualisierungen lässt Wünsche und Visionen am Bildschirm nahezu Wirklichkeit werden. Bauherren können zum Beispiel durch ihn herausfinden, wie ihr zukünftiges Haus oder das Wohnzimmer aussieht – ob bei Tageslicht oder in der Abendstimmung. Renovierer haben die Möglichkeit, verschiedene Materialien und Farben zu vergleichen. Möbelhersteller oder andere Berufsfelder „umfliegen“ schon vorab ihr Produkt und können es sich somit von allen Seiten anschauen.

Hier können auch, mit Hilfe von 3D-Druck-Partnern, Formen vor Erstellung regelrecht „begriffen“ werden. Vorhandene Logos werden animiert und runden grenzenlos „Argumentationsverstärker“ für Presseberichte, Präsentationen, Webseiten oder Social Media ab.

Beim Neujahrsempfang schaut Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke auf das abgelaufene Jahr zurück.
Beim Neujahrsempfang schaut Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke auf das abgelaufene Jahr zurück.

Der Jahresbeginn ist die Zeit der Neujahrsempfänge. Das gilt auch für die Stadt Sehnde, die in jedem Jahr zu ihrem Neujahrsempfang in das Forum der KGS am Papenholz einlädt. Der Empfang ist dabei – im Gegensatz zum benachbarten Lehrte – für jeden Bürger frei. Wer sich also den Rückblick von Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke auf das Jahr 2018 und seinen Ausblick auf die nächsten Monate anhören möchte, kann dies an diesem Freitag, 1. Februar, tun. Von 19 Uhr an sind die Türen des Forums geöffnet. Neben dem Rückblick des Bürgermeisters gibt es auch immer eine Gastrede. In diesem Jahr werden Björn und Thorben Scharnhorst, Geschäftsführer der Firma Exportverpackung Sehnde, einen Vortrag zum Thema ,,Herausforderungen und Chancen in Zeiten hoher Veränderungsgeschwindigkeit und zunehmender Dynamik“ halten.


Thorsten Leißer bringt Schottland nach Haimar.
Thorsten Leißer bringt Schottland nach Haimar.

Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland kommt in diesen Tagen eigentlich in fast jeder Nachrichtensendung und in jeder Zeitung vor. Der Grund ist das Chaos, das die britische Regierung und das britische Parlament in Westminster in Sachen Brexit anrichten. Dass so viele hierzulande an den Vorgängen an der Themse Anteil nehmen, hat auch etwas mit der Beziehung der Deutschen zu Großbritannien zu tun: Trotz aller Vorurteile von schlechtem Essen und warmem Bier sind viele Deutsche dem Königreich innig zugetan.

Einer dieser Menschen ist Thorsten Leißer. Der evangelische Geistliche wohnt in Sievershausen, ist Pastor in Immensen und war bis ins letzte Jahr hinein als Vakanzvertretung auch für die Kirchengemeinden Haimar und Rethamr zuständig. Hierher kehrt er am Freitag, 8. Februar, zurück. Dann wird er ab 18 Uhr in der Kirche St. Ulrich in Haimer einen schottischen Abend veranstalten. Leißer löst damit ein Versprechen ein, das er am Ende der Vertretung den Kirchenvorständen gegeben hat.

In St. Ulrich wird Leißer tief in das keltische Erbe der Schotten eintauchen. Wie im benachbarten Irland haben auch die Schotten (die übrigens mehrheitlich gegen den Brexit gestimmt haben) einen reichen Schatz an Geschichte und Geschichten, die in der dortigen Volksmusik bis heute lebendig gehalten wird. Leißer begibt sich auf eine musikalische Reise durch die Highlands, Lowlands und die Hebriden, um diesen Schatz zu heben. Mit von der Partie ist der schottische Nationaldichter Robert Burns. Der Poet der Romantik aus dem 18. Jahrhundert hat in seinem kurzen Leben (er starb 1796 mit nur 37 Jahren) viele Balladen und Lieder geschrieben, die heute noch Bestandteil der schottischen Folklore sind. Leißer wird einige ausgewählte Bespiele vortragen. Die Smallpipe, die kleine Verwandte des Dudelsacks, wird ihm dabei helfen, keltische Stimmung zu erzeugen.

Und natürlich ist ein schottischer Abend nicht ohne das Nationalgetränk zu denken: In der Pause können Besucher schottischen Whisky kosten.

Der Eintritt ist frei, Spenden zugunsten des Gebäudefonds der beiden Gemeinden zum Erhalt der Kirchen und Kapellen sind willkommen.

Bariton Sven Erdmann (links) und Akkordeonist Manolis Stagakis führen in Ilten die „Winterreise“ auf.
Bariton Sven Erdmann (links) und Akkordeonist Manolis Stagakis führen in Ilten die „Winterreise“ auf.

Der Februar ist in der Regel der kälteste Monat des Jahres. Mithin ist er also der ideale Zeitpunkt, um die Franz Schuberts „Winterreise“ aufzuführen. Nun ist der Zyklus von 24 Liedern, den der österreichische Komponist nur ein Jahr vor seinem frühen Tod 1828 veröffentlichte, hinlänglich bekannt. Die „Winterreise“ mit seinen melancholischen Texten um enttäuschte Liebe, Melancholie und Selbstzerstörung, die der Dessauer Dichter Wilhelm Müller verfasste, ist ein Klassiker des Kunstliedes.

Das Besondere an der Aufführung in der Iltener Barockkirche, die um 18 Uhr beginnt, ist dabei die Besetzung. Normalerweise wird der Baritonpart von einem Flügel begleitet. In Ilten wird man ein Klavier allerdings vergebens suchen. Stattdessen kommt ein Bajan zum Einsatz. Der hannoversche Bariton Sven Erdmann hat sich mit dem Akkordeonisten Manolis Stagakis zusammengetan, der Erdmanns Gesang auf dem Bajan, einem osteuropäischen Knopfakkordeon, begleitet. Für ein Publikum, das an die klavierbegleitete Aufführungspraxis gewöhnt ist, werden sich in dieser Kombination sicher ganze neue Klangwelten auftun.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, Spenden sind willkommen.

■ Freitag, 1. Februar, 10.30 bis 12 Uhr, Storchenstraße 7, Müllingen: Still-Café: Offener Treff für Schwangere und Mütter mit Babys aus Sehnde und Umgebung.

■ Freitag, 1. Februar, 19 Uhr, KGS-Forum, Am Papenholz 11: Neujahrsempfang der Stadt Sehnde. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

■ Sonntag, 3. Februar, 18 Uhr, Barockkirche Ilten, Kirchstraße 3: Liederzyklus „Die Winterreise“ von Franz Schubert mit Bariton Sven Erdmann und Manolis Stagakis auf dem Bajan. Der Eintritt zum Liederzyklus ist frei, Spenden sind aber willkommen.

■ Mittwoch, 6. Februar, 16.30 bis 18 Uhr, Bibliothek im Klinikum Wahrendorff, Rudolf-Wahrendorff-Str. 17a, Ilten: Gesprächsrunde der Anonymen Alkoholiker für Menschen mit Suchtproblemen.

■ Freitag, 8. Februar, 18 Uhr, Kirche St. Ulrich, Haimar: Schottischer Abend mit Pastor Thorsten Leißer. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, Spenden sind allerdings willkommen.

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