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13:24 14.06.2021
Noah Plume jubelt nach einem erzielten Treffer. Seit 2019 ist der 24-Jährige wieder beim TSV Havelse aktiv. Foto: imago images/Jörg Halisch

Es war bislang eine herausragende Saison, die die Mannschaft von Trainer Jan Zimmermann gespielt hat. Mit 20 Punkten aus neun Spielen war der TSV Havelse Ende Oktober vergangenen Jahres und dann auch beim Abbruch der Saison Spitzenreiter in der Südstaffel der Regionalliga Nord, gewann zudem im August das Finale des Niedersachsenpokals und lieferte auch im DFB-Pokalspiel beim Bundesligisten Mainz 05 eine bemerkenswerte Vorstellung ab.

Mit einem Erfolg in den Relegationsspielen gegen den 1. FC Schweinfurt 05 will der TSV nun auch den Aufstieg in die 3. Liga schaffen und damit für einen perfekten Abschluss sorgen. Das Zeug dazu hat die TSV-Mannschaft, das sind ihre Stärken.

Havelses Spielweise

Die Defensive: Lediglich sechs Gegentore kassierten die Garbsener in den Spielen der Regionalliga, viermal hielten sie ihre Bude ganz sauber und spielten zu null. In der TSV-Innenverteidigung ist auf die langen Kerle Niklas Tasky, Tobias Fölster und Jonas Sonnenberg Verlass, davon räumen im defensiven Mittelfeld Vico Meien und Torge Bremer gehörig auf. Und mit Norman Wuindt hat das Team einen sicheren und erstklassigen Torwart. Aber auch die Offensive hilft fleißig mit beim Toreverhindern. „Das fängt schon ganz vorne an, da bringt jeder ein hohes Maß an Laufbereitschaft mit. Die vielen Spiele ohne oder mit wenigen Gegentoren sind dann das Resultat davon“, sagt Mittelfeldspieler Deniz Cicek.

Die Offensive: So torhungrig wie die Havelser war keine andere Mannschaft in der Regionalliga Nord, die 22 Treffer der Garbsener in neun Spielen sind ein eindrucksvoller Beleg dafür.

Mit schnellem Umschaltspiel kommen die Havelser immer wieder zum Erfolg, viel läuft dann über die Außen. Dort hat der TSV mit Kevin Schumacher und Nachwuchsspieler Leon Damer zwei schnelle und trickreiche Spieler, die viele Treffer vorbereiten und selbst für Gefahr sorgen.

Zudem hat der TSV mit Cicek und Damer zwei ausgezeichnete Freistoßschützen. Und auch langen Kerle aus der Abwehr haben nach Eckbällen und Standardsituationen schon für so manchen Torjubel gesorgt.

Trainer und Mannschaft

Der Teamgeist: Auf dem Platz ist einer für den anderen da. Kein Spieler ist sich zu schade, den Fehler des Nebenmanns auszubügeln. Die Spieler verstehen sich auch in der Kabine, da ist keiner der meint, etwas Besonderes zu sein. Die jungen Spieler sind lernbereit, die erfahrenen Spieler helfen gerne. Kurzum: Die Chemie und Mischung im TSV-Team stimmt.

Der Trainer: Zweieinhalb Jahre ist es her, dass Jan Zimmermann beim TSV Havelse als Trainer und Sportlicher Leiter die Verantwortung übernommen hat. Zimmermann und Havelse, das passte von Anfang an. Unter der Regie des 41-Jährigen spielten und kämpften sich die Garbsener in der ersten Saison aus dem Tabellenkeller und wurden Elfter. Schritt für Schritt hat der neue 96-Trainer die Mannschaft weiterentwickelt und zu Beginn dieser Spielzeit noch einmal punktuell geschickt verstärkt. Mit seiner offensiv ausgerichteten Spielweise und seiner kommunikativen Art nimmt er Spieler und Zuschauer gleichermaßen mit.
 

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