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Home Sonderthemen Hannover Stadt Süd Sich erinnern und besinnen: „Stille Tage“ prägen Monat November
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07:13 12.11.2020
„Stille Tage“: Viele Angehörige gedenken ganz besonders in dieser Zeit ihren verstorbenen Familienmitgliedern.

Der November ist traditionell der Monat der Besinnung. Die so genannten „Stillen Tage“ erinnern die Menschen an ihre verstorbenen Angehörigen, aber natürlich auch an viele, viele Opfer durch Kriege, Gewalt und Terror.

Denn Terror und Gewalt gehören leider immer noch zu den täglichen Verbrechen weltweit. Gerade in der jüngsten Vergangenheit, in der in vielen Metropolen Attentate unter der Scheinheiligkeit des „Glaubens“ begangen wurden, ist es wichtig, sich der Opfer zu erinnern und damit einen ersten Schritt gegen Terror, Gewalt und Kriege jeglicher Art zu machen.

Aber auch die vielen Corona-Toten sollten nicht vergessen werden. Hier führt die Menschheit einen „Krieg“ gegen ein Virus, das heimtückisch und unsichtbar ist. Doch die Menschheit quer durch alle Kontingente und Länder führt diesen „Krieg“ gemeinsam. Das ist ein gutes Zeichen, und sollte ein Signal sein, Kriege auch aus anderen Gründen zu vermeiden, beziehungsweise zu verhindern und zu beenden.

Volkstrauertag „eröffnet“ die „Stillen Tage“

Der Volkstrauertag macht Sonntag, 15. November, den Auftakt zu den so genannten Stillen Tagen. Tage, an denen die Menschen innehalten, in sich einkehren und gedenken, aber auch erinnern und danke sagen. Es folgt der Buß- und Bettag am Mittwoch, 18. November, sowie am 22. November der Totensonntag. Tage, die den November zu einem Monat des christlichen Glaubens machen. Tage, die von nicht wenigen Menschen intensiv genutzt werden, um Grabstätten und Gedenkstätten zu besuchen.

Gedenktage im November, das sind Tage der geistigen Besinnung. Sich erinnern, Gedanken machen, einkehren in das eigene Ich.

Die sogenannten „Stillen Tage“ dieses Monats sollen bewusst der Besinnung, des Innehaltens und des Erinnerns dienen.

Geistig nahe an den Verstorbenen

Speziell in dieser Zeit sind die Menschen geistig nahe bei ihren verstorbenen Angehörigen und nutzen die Zeit, um in diversen Gottesdiensten und Gedenkfeiern inne zu halten oder die Gräber und Gedenkstätten „winterfest“ zu machen.

Dabei können die Betroffenen auf die fachliche und solide Unterstützung jener Unternehmen zurückgreifen, die auf dieser Seite ihre Dienste anbieten. 

Mit ansprechenden Gestecken werden zu den „Stillen Tagen“ die Gräber verschönert.
Mit ansprechenden Gestecken werden zu den „Stillen Tagen“ die Gräber verschönert.

Bestatter, Friedhofsgärtner und Steinmetzte stehen zur Seite Im Trauerfall ist es wichtig, die richtigen Partner an der Seite zu haben. Zuverlässigkeit, Distanz und ein würdiges Ausführen der Arbeiten ist oberstes Gebot.

Für alle diese Aufgaben gibt es eine ausgewählte Gruppe von Bestattern auf dieser Seite zur Auswahl, die mit ihrem guten Namen bürgen. Sie alle erledigen sämtliche Formalitäten und führen Trauerfeiern und Bestattungen auf allen Friedhöfen aus.

Ein Bestatter bietet aber auch zu Lebzeiten professionelle Hilfe an. Derzeit immer wieder diskutiert wird das Thema Vorsorge. Die Beratung erfolgt über den Bestatter, der die Wünsche des Kunden exakt festhält und als Vertragsgrundlage mit dem Kunden abspricht. So ist im Falle eines Falles alles geregelt. Das Geld wird sicher verwaltet und ist geschützt vor möglichen Zugriffen des Sozialamtes.

Als Partner empfehlen sich für die Pflege der Gräber in erster Linie Friedhofsgärtner, die für alle Fragen und Arbeiten bereitstehen, aber auch Floristen und Gärtnereien. Viele stehen schon lange als traditionelle Unternehmen für Zuverlässigkeit und Betreuung rund um die Uhr zur Verfügung.

Bei der Auswahl nach dem geeigneten Grabstein oder der Grabplatte empfehlen sich zudem die Steinmetze.

Trauer ist etwas sehr Persönliches

Trauer ist etwas ganz Persönliches. Entsprechend unterschiedlich empfindet jeder Mensch die Trauer, die Gedanken an einen Verlust. Während der eine sich einigelt, alleine sein möchte, um mit sich selbst den Schmerz der Trauer auszumachen, so sucht wieder der andere die Nähe zu Freunden, Bekannten und Verwandten, um gemeinsam den Verlust eines geliebten Menschen zu verkraften.

Fest steht jedoch auch: Mit der Trauer wird wieder bewusster umgegangen. Den Trauernden wird bewusster, dass nach dem Tod eines geliebten Menschen nichts mehr so ist, wie es früher war.

Jeder Mensch trauert anders und nimmt sich die Freiheit, seinem Schmerz jeden Ausdruck zu geben, der ihn tröstet. Freunde und Nachbarn sind von der Intensität und Dauer des Verlustgefühls oft überfordert, obwohl sie es gut meinen.

Gemeinsam die Trauer bewältigen

Deshalb bieten Selbsthilfegruppen eine weitere Möglichkeit, verständnisvoll mit dem Schmerz des Hilfesuchenden umzugehen. In den Gruppen wird kein aufgeschlossenes Gesicht gefordert, es wird nicht erwartet, dass der Trauernde „funktioniert“. Hier finden Leid, Wut, Fassungslosigkeit und Unglück den Ausdruck, nach dem einem zu Mute ist. Gute Bestattungsunternehmen verfügen über eine Liste der Selbsthilfegruppen und stehen bei der Auswahl mit Rat und Tat zur Seite.

Auch die Kirchen sind bei der Vermittlung behilflich. Wahrscheinlich ist es nicht leicht, sich in die Gruppe zu trauen, aber hier können Trauernde ein verlässliches Maß an Trost und Geborgenheit erfahren sowie sich die Stärke für alle Hürden dieses gravierenden Lebenseinschnittes holen. 

Der Volkstrauertag – ein Tag des Innehaltens und Gedenkens

Der Volksbund regte nach dem Ende des Ersten Weltkrieges an, einen nationalen Trauertag einzurichten. Und so wird in Deutschland am zweiten Sonntag vor dem ersten Advent bundesweit den Opfern von Kriegs- und Gewaltherrschaft in schlichten Zeremoniellen gedacht. Der Verband VDK als Veranstalter zahlreicher Feierstunden und Kranzniederlegungen wird dabei vom Bund und den Ländern unterstützt. Außerdem werden an diesem Tag die obersten Bundesbehörden und ihre Geschäftsbereiche auf Halbmast geflaggt.

Ursprung 1922

1922 fand die erste Gedenkstunde im Reichstag statt. 1926 entschied man sich dann, den Volkstrauertag regelmäßig am fünften Sonntag vor Ostern zu begehen. 1933, nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten, wurde aus dem Volkstrauertag der sogenannte Heldengedenktag, der in jedem Jahr im März begangen wurde. Fortan ging es in erster Linie um die Verherrlichung der „Helden“ und den Mythos vom Heldentod. Die Trauer um die Gefallenen stand dabei nicht mehr im Vordergrund.

Nach Gründung der Bundesrepublik wurde die Tradition des Volkstrauertages in alter Form wiederbelebt. Die erste zentrale Veranstaltung wurde 1950 im Plenarsaal des Bundestages in Bonn abgehalten. Um sich von der Tradition des Heldengedenktages abzusetzen, wurde 1952 beschlossen, den Volkstrauertag künftig im November zu begehen.