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08:45 15.04.2021
Die Räumlichkeiten an der Sophienstraße sind hell und freundlich eingerichtet.

Die Privatpraxis für Physiotherapie PhysioImpuls am Künstlerhaus befindet sich gut erreichbar direkt hinter der Oper im Herzen von Hannover. In angenehmer Atmosphäre nehmen sich die Therapeuten/Innen um die Inhaber Lars Papenberg und Hendrik Neumann viel Zeit für ganz individuelle Behandlung und persönliche Betreuung. „Hierbei legen wir vor allem Wert auf einen ganzheitlichen Therapieansatz und greifen bei Bedarf auf unser interdisziplinäres Netzwerk zurück“, sagt Lars Papenberg.

„In angenehmer ruhiger Atmosphäre steht bei uns der Mensch ganzheitlich im Vordergrund. Weg vom hektischen Alltag einer großen Massenpraxis, nehmen wir uns Zeit für die individuellen Probleme unserer Patienten.“

Was sind Faszien?

Die Schwerpunkte beinhalten Manuelle Therapie, Faszientherapie und Trainingstherapie. Doch, was sind überhaupt Faszien? Dazu Lars Papenberg: „Faszien bilden in unserem Körper ein Netzwerk, das uns sowohl Stabilität als auch Mobilität ermöglicht. Dieses Fasziennetzwerk besteht aus einem bindegewebsartigen Geflecht, das äußere Reize wahrnimmt, erkennt, weiterleitet und speichert.

Lars Papenberg (rechts) leitet die Praxis an der Sophienstraße. Ihm zur Seite stehen die Physiotherapeuten Anna Lisa Meyer und Julian von Ploetz. 
Lars Papenberg (rechts) leitet die Praxis an der Sophienstraße. Ihm zur Seite stehen die Physiotherapeuten Anna Lisa Meyer und Julian von Ploetz. 

Jeder Muskel, jedes Organ und sogar Knochen sind von Faszien umgeben. Die Schmerzen können sich, je nach Krankheitsbild und betroffener Faszienstruktur, stechend, brennend, ziehend, drückend oder reißend äußern. Jegliche Art von Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen können somit in Verbindung mit dem Fasziennetzwerk des Körpers stehen. Das Fasziennetzwerk speichert zirka 25 Prozent der Gesamtmenge an Wasser im menschlichen Körper. Dies gewährleistet, dass die Faszien geschmeidig und beweglich bleiben.“

Verklebte Faszien lösen Schmerzen aus!


Verklebt sich eine Faszie, zum Beispiel aufgrund von Verletzungen, Operationen oder einer falschen Körperhaltung, bietet diese Verklebung kaum Platz für das nötige Wasser im Fasziengewebe – die Faszie wird unbeweglich und es entstehen Schmerzen. Über mechanische Reize des Physiotherapeuten wird das Fasziengewebe gelöst, die Beweglichkeit wiederhergestellt und gleichzeitig der Schmerz gelindert.

Und wie funktioniert Faszientherapie?

Lars Papenberg: „Um Faszien gezielt zu behandeln, gibt es verschiedene Therapieansätze. Eine der effektivsten Therapien ist das Faszien-Distorsions-Modell (FDM): Das ist ein neuartiges Konzept aus der Medizin zur Schmerztherapie. Fast jede schmerzhafte Erkrankung des Bewegungsapparates kann hocheffektiv und erfolgreich behandelt werden. Hier werden innerhalb der Behandlung durch manuelle Techniken Schmerzmechanismen gelöst. Die individuellen Beschwerden und die unmittelbare schnelle Genesung des Patienten stehen hierbei im Vordergrund. Häufig sind nur wenige Behandlungen erforderlich.“

Welche Krankheitsbilder können therapiert werden?

Aufgrund der unterschiedlichen Eigenschaften von Faszien, kann eine Vielzahl an Krankheitsbildern entstehen und somit auch behandelt werden. Die wohl häufigsten Erkrankungen stellen dabei die Rückenschmerzen da. Durch einen Bandscheibenvorfall, eine Operation oder auch eine permanente Belastung, wie das stetige Sitzen am Arbeitsplatz, kann es zu einer Verhärtung, Verkürzung oder Vernarbung einer Faszie kommen.

Doch auch Verletzungen oder Fehlbelastungen im Sport oder in der Freizeit können ein Faszienleiden hervorrufen. „Neben den häufigen Erkrankungen wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder wiederkehrenden Verspannungen können so zum Beispiel auch eine MS-Erkrankung, Knieschmerzen oder eine Arthrose behandelt werden. Ebenfalls können sich bei chronischen Erkrankungen und, vermeintlich austherapierten Beschwerdebildern, Erfolge durch eine gezielte Faszientherapie einstellen.

Grundsätzlich gilt also, jedes Krankheitsbild kann ein Faszienleiden mit sich bringen“, weiß der Therapeut. Um herauszufinden ob hinter Beschwerden ein Faszienleiden steht, werden Patienten vor einer Behandlung in der Praxis eingehend von den fachkompetenten Therapeuten untersucht.

Braucht man Zubehör für eine Faszientherapie?

Um langfristig und nachhaltig eine Linderung der Beschwerden zu erhalten, wird die mechanische Faszientherapie durch den Physiotherapeuten, häufig mit gezielten Übungen ergänzt. Hierbei handelt es sich um, speziell auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten ausgewählte Übungen, die die Faszien beweglich halten. „Zusätzlich ist es möglich die Faszien mithilfe von Fasziengeräten zu trainieren und gezielt mechanisch selbst zu behandeln. Unter anderem werden hierfür Faszienrollen, zum Beispiel eine Blackroll, oder Faszienbälle genutzt. Unsere Physiotherapeuten zeigen Ihnen, bei Bedarf, den richtigen und sicheren Umgang mit diesen Geräten.“

Faszientherapie: Wie lange dauert die Behandlung?

Bei Faszienbeschwerden kann schon eine einmalige Behandlung ausreichen um die Verklebungen dauerhaft zu lösen und die Schmerzen zu lindern. „Ob anschließend weitere Behandlungen benötigt werden, besprechen unsere Physiotherapeuten mit jedem Patienten individuell.

Bei Fragen rund um das Thema Faszien sprechen Sie uns jederzeit gerne an, wir werden Ihnen weiterhelfen“, sagt Lars Papenberg.

Kontakte:
PhysioImpuls
Sophienstraße 6
(Eingang Prinzenstraße)
30159 Hannover
Telefon: (05 11) 23 52 40 05
info@physioimpuls-hannover.de
www.physioimpuls-hannover.de

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