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09:10 29.09.2019
Kleinere Pflanzen umzusetzen ist in der Regel für Mensch und Pflanze unkompliziert.
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Wird eine Pflanze aus einem Topf in den Boden gesetzt, bezeichnet man dies als Einpflanzen. Ihr Wurzelballen bleibt dabei komplett und unbeschädigt. Beim Umpflanzen im Garten hingegen ist etwas Besonderes zu beachten. So werden beim Ausgraben unweigerlich die feinen Wurzeln zum Teil zerstört.

Dennoch kann eine Pflanze mit ein paar Tricks umgepflanzt werden. Schließlich möchte so mancher Gärtner seinen Garten ab und an umgestalten oder eine Pflanze sitzt schlichtweg am falschen Platz. Bei kleineren Blümchen ist das in der Regel kein Problem. In diesem Fall kann man den Ballen mit einem Spaten so großräumig ausstechen, dass keine Wurzel beschädigt wird.Bei größeren Pflanzen wie Büschen und Gehölzen ist dies jedoch meist nicht möglich, da man einen sehr großen Erdklumpen ausstechen müsste, welcher mehr wiegt, als man tragen kann. Die feinen Fadenwurzeln, die allein durch das Gewicht kleinerer Erdklumpen abreißen, werden besonders beschädigt. Dabei sind es eben jene Wurzeln, welche für die Versorgung der bereits gebildeten Blattmasse so essentiell sind. In der Konsequenz können die fehlenden Wurzeln das Blattgrün nicht mehr ausreichend versorgen und das Verhältnis zwischen Wurzelmasse und Verdunstungsfläche ist gestört, sodass bereits gebildete Triebe absterben. Wer also plant, eine große Pflanze umzusetzen, sollte diese im Voraus bedeutend zurückschneiden.

Somit wird das Gleichgewicht zwischen Wurzelmasse und Blattgrün wiederhergestellt und die Pflanze kann überall neu austreiben. Der Herbst eignet sich für diesen Prozess aufgrund des Laubabfalls ideal. Somit sind alle Säfte in der Wurzel und die Pflanze hat bis zum Frühjahr genügend Zeit, sich an ihren neuen Standort und Boden zu gewöhnen. Zudem kann sie Wurzeln nachbilden, um nach dem Winter wieder kräftig auszutreiben.

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