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08:45 17.07.2021
Mit Dach- oder Heckträger muss auf das eigene Fahrrad im Urlaub nicht verzichtet werden. Foto: Paulchensystem

Steht ein Urlaub mit dem Fahrrad an, stellt sich die Frage nach einer geeigneten Transportmöglichkeit. In den meisten Fällen ist der zur Verfügung stehende Stauraum bereits mit den Reisenden und dem Gepäck erschöpft. Für Fahrräder muss also eine Alternative her. Um sie dennoch mitnehmen zu können, werden externe Unterbringungsmöglichkeiten benötigt. Der Markt bietet dafür Dachträger und Heckträger in unterschiedlichen Ausführungen an. Diese Modelle haben jeweils einige Vor- und Nachteile, mit denen man sich vor der Kaufentscheidung befassen sollte.

Fahrräder mit Schnellspanner, bei denen das Vorderrad problemlos demontiert werden kann, können auf speziellen Dachträgern befestigt werden, indem das Hinterrad mit einem Spanngurt festgezurrt wird.

Der große Vorteil gegenüber dem anderen Modell des Dachträgers, bei dem die Fahrräder komplett aufrecht auf dem Dach befestigt werden, liegt darin, dass der Aufbau nicht ganz so hoch ist. Ihre Stärke gegenüber den Heckträgern besteht hauptsächlich in der Erreichbarkeit des Kofferraumes. Nachteilig ist allerdings, dass sie recht windanfällig sind und man nur mit niedrigen Geschwindigkeiten fahren kann. Außerdem sind sie in den meisten Fällen nicht tiefgaragentauglich und in Kurven muss man das Fahrverhalten stark der Beladung anpassen.

Bei den Heckträgern wird die Haltevorrichtung mit Gurten an dem Kofferraumdeckel verspannt oder an der Anhängerkupplung befestigt. Deren Zweckmäßigkeit gegenüber Dachträgern liegt darin, dass sie weniger windanfällig sind und eine Fahrt mit höherem Tempo möglich ist. Im Durchschnitt sind sie auch meist günstiger und erschwinglicher, wenn die Anschaffung nur für den Urlaub sein soll.

Ein deutlicher Nachteil ist allerdings, dass der Kofferraum meist nicht mehr geöffnet und das Gepäck unter Umständen nicht mehr erreicht werden kann. lps/DGD


Check-up für den Pkw

Wenn es um die Reise in den Urlaub geht, fahren Statistiken zufolge rund die Hälfte aller Urlauber mit dem Auto weg. Dabei wird das Fahrzeug aufgrund der langen Fahrt anderen Belastungen als sonst ausgesetzt und das schwere Urlaubsgepäck tut sein Übriges. Daher ist es notwendig, vor Fahrtantritt zu überprüfen, ob das Auto für die Reise gewappnet ist.

Einige Werkstätten bieten einen Urlaubscheck an, bei dem vor allem die Verschleißteile genau unter die Lupe genommen werden. Dazu zählen die Reifen, die ein Mindestprofil nicht unterschreiten dürfen, die Bremsanlage und die Radaufhängung. Außerdem wird die Beleuchtung getestet, damit auch Fahrten in der Dunkelheit sicher sind. Die Windschutzscheibe sollte auf Risse überprüft werden.

Zu dem Check-up gehört üblicherweise auch das Auffüllen der Flüssigkeitsstände. Besonders wichtig ist es, dass ausreichend Kühlwasser vorhanden ist. Auch der Ölstand darf nicht zu gering sein, da es ansonsten zu Motorschäden kommen kann. Da die Räder durch das Gepäck stärker belastet sind als sonst, muss der Reifenluftdruck dem Beladungszustand angepasst werden. Zu guter Letzt sollte die Klimaanlage eingehend getestet werden.

Jetzt kann die entspannte Fahrt in den Urlaub beginnen. lps/DGD