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Home Sonderthemen Hannover Stadt Süd Freuen Sie sich auf die neueste Ausgabe des Magazins „Lebensart Südstadt 2020“
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07:34 20.08.2020
Peter Remm, der Vorsitzende des Wirtschaftsforum Südstadt e. V., freut sich auf die neue Ausgabe des Magazin Lebensart Südstadt, die demnächst verteilt wird.

Die „Lebensart Südstadt“, das beliebte jährliche Sonderprodukt der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und der Neuen Presse, geht in eine neue Auflage. Motto: „Die Südstadt - lebens- und liebenswert - hat viel zu bieten.“

Neue Ausgabe erscheint im Oktober

„Mit unserem beliebten Magazin Lebensart Südstadt zeigen wir, was genau die Südstadt auszeichnet, warum hier die Menschen so gerne wohnen und sich `pudelwohl ´ fühlen“, sagt Philipp Oehlmann, zuständiger Mediaberater der Verlagsgesellschaft Madsack.

Das neue Magazin besticht durch eine beeindrucken Branchenvielfalt mit engagierten Unternehmen, spannende Geschichten über den Stadtteil, alle wichtigen Serviceinformationen zu Öffentlichen Einrichtungen, Notfallnummern, Schulen und vielem mehr.

Unterstützt vom Wirtschaftsforum Südstadt e. V.

„Das Interesse ist ungebrochen groß, wir freuen uns, dass wir auch dieses Jahr, in enger Zusammenarbeit mit der Verlagsgesellschaft Madsack, eine neue Auflage unseres beliebten Magazins „Lebensart Südstadt“ herausbringen werden“, sagt Peter Remm, der Vorsitzende des Wirtschaftsforums Südstadt e.V.

Es ist die mittlerweile elfte Auflage des beliebten Nachschlagewerkes.

Wie gewohnt bietet das Magazin alle wichtigen Informationen zu dem Stadtteil, von spannenden Geschichten über Serviceinformationen zu Öffentlichen Einrichtungen, Notfallnummern, Schulen und mehr. Portraits aus Handel, Handwerk, Dienstleistung, Gesundheitswesen und Gewerbe bieten eine tolle Übersicht über die Vielfalt der Südstadt. „Für Sie als Unternehmen also das ideale Umfeld, um sich den Südstädtern vorzustellen“, ergänzt der Vorsitzende.

2021: Gründer des Theaters Südstädter Komöd’chen wollen wieder durchstarten

Rolf Ohlendorf und Peter Gärtner besitzen das Theater-Gen durch und durch
    

Peter Gärtner (links) und Rolf Ohlendorf so wie sie ihr Publikum kennt: Schillernde und liebenswerte Theatermacher. Das Foto stammt aus dem Jahr 2017 von der Feier zum 20-jährigen Jubiläum. Foto: Privat
Peter Gärtner (links) und Rolf Ohlendorf so wie sie ihr Publikum kennt: Schillernde und liebenswerte Theatermacher. Das Foto stammt aus dem Jahr 2017 von der Feier zum 20-jährigen Jubiläum. Foto: Privat

Menschen zu unterhalten, Menschen zum Lachen zu bringen, ihnen ein wenig den Alltag versüßen und selbst daran großen Spaß zu haben – das ist ein großer Teil des Lebensinhaltes von Rolf Ohlendorf und Peter Gärtner, den beiden Machern und Gründern des Theater Südstädter Komöd’chen e.V.

„Corona macht allen einen Strich durch die Rechnung“

Das Künstlerpaar lebt und liebt Theater in all seinen Formen, in all seinen Facetten und mit all seinen spannenden Geschichten, aber auch seinen „Unverhofft-kommtoft-Ereignissen“. Eine solche „Geschichte“, die erwischte das Duo und das gesamte Ensemble mit der Corona-Pandemie: „Aber da waren und sind wir ja nicht alleine, das hat alle von uns Kulturschaffenden getroffen.“ Derzeit liegen eigentlich also alle Planungen mehr oder weniger auf Eis, da ja niemand so genau weiß, wie und wann, und vor allen Dingen unterwelchen Bedingungen, wieder Theater gespielt werden darf. Doch stillsitzen ist nichts für die beiden Theatermacher. „Wir blicken zuversichtlich voraus und setzen darauf, dass wir unsere nächste Produktion, die wir für April 2021 planen, auch spielen dürfen.“

Dann soll es heißen: Vorhang auf für die Inszenierung „Was dem einen Recht …“ – eine Beziehungskomödie von Donald R. Wilde - in Bearbeitung von dem bekannten Schauspieler Pascal Breuer und dem Theatermacher und Regisseur Peter Gärtner.

Arbeiten wie die Profis

Peter Gärtner und Rolf Ohlendorf sind Amateurschauspieler, doch blickt man bei den beiden Männern „hinter die Kulissen“, dann wird schnell klar: Dieser Begriff passt so ganz und gar nicht zu dem Duo. Vielmehr sind sie Akteure und Theaterverrückte, die unter absolut professionellen Vorgaben denken, handeln und arbeiten. „Wir haben allerdings nie unseren Beruf aufgegeben, denn uns war schon klar, dass wir alleine von der Schauspielerei nicht würden leben können.“

Und so führten und führen die Südstädter seit Jahrzehnten quasi ein Doppelleben: Tagsüber die „normale“ Arbeit, und in der Freizeit und am Wochenende das professionelle Hobby des Theatermachens.

Mitte der Neunziger erste gemeinsame Auftritte

1987 lernte sich das Duo kennen. Mitte der neunziger Jahre gab es die ersten gemeinsamen Aufführungen in diversen Lokalitäten, gemeinnützigen Institutionen und in verschiedenen Freizeitheimen Hannover. Ganz so wie der Bedarf und die Anfragen es nötig und möglich machten. „Dann reifte der Gedanke, einen Verein zu gründen, um einfach mehr Möglichkeiten zu haben, regelmäßig Theater spielen zu können.“

1997 war es so weit: Das Theater Südstädter Komöd’chen e. V. wurde gegründet. Es folgten regelmäßige Produktionen, die große Erfolge wurden. Ab 2011 dann die bewährte Spiel- und Probenstätte im Freizeitheim in Döhren, oder wie einst zu Jubiläen im Dinner Theater der ehemaligen Landesbühne Hannover oder im Alten Magazin. „Es waren viele sehr schöne Theaterstücke, Einakter und Sketche die wir auf die Bühne gebracht haben.“ Wichtig ist beiden zu erwähnen, wie großartig die Arbeit aller Ehrenamtlichen war und ist. „Ohne unsere vielen liebevollen Helfer vor und hinter den Kulissen hätten wir die Produktionen allein niemals stemmen können.“

Zweites Standbein: Show-Ensemble

Vor zehn Jahren wurde dann von Peter Gärtner und Rolf Ohlendorf zusätzlich das Hannoversche Show Ensemble e. V – Das Revue- Theater der anderen Art – gegründet. Ein zweites Standbein, das die Genres Entertainment, Parodien, Conférence und Shows Live On Stage miteinander vereint. Auch hier feierte das Duo mit seinen Künstlerkollegen und Ehrenamtlichen, zuletzt mit der neuen Show „Musik Box“ im November 2019, großartige Erfolge vor begeistertem Publikum.

Rentnerdasein ohne Rast und Ruh

Seit wenigen Jahren haben sich Peter Gärtner und Rolf Ohlendorf aus dem „normalen“ Berufsleben zurückgezogen und sind ganz klassisch in Rente gegangen. Doch für das Theater, und allem was dazu gehört, „brennen“ die beiden Schauspieler, Regisseure, Bühnenbildner, Autoren und Mädchen für alles nach wie vor. Das Stillsitzen in den eigenen vier Wänden passt den beiden Akteuren ganz und gar nicht. Auch die Corona- Pandemie konnte das nicht verhindern. Unter anderem hat Rolf Ohlendorf in den vergangenen Jahren an seiner Biographie gearbeitet, die im Dezember 2019 als Buch im Tredition Verlag – auch als E-Book – veröffentlicht wurde. Der Titel: „Osterode und Hannover waren mir nie so nah“ – eine mehr als originelle Lebens- und Theatergeschichte.

Aktuell steht die Arbeit an der Biographie von Partner Peter Gärtner an. „Wir hoffen jedoch, dass es demnächst endlich auf und hinter der Bühne weitergehen kann. Beide Ensembles wollen wieder Theater machen, mit allem, was dazu gehört.“ Abhalten soll sie davon erst recht keine Krankheit: Rolf Ohlendorf hat inzwischen gesundheitlich eine schwere Zeit hinter sich gebracht und befindet sich auf dem Weg zurück ins normale Leben. „Ich will wieder agieren und mein Mann Peter inszenieren – darauf freuen wir uns und darauf ist unser Leben ausgerichtet“, sagt Rolf Ohlendorf, „lange über Krankheiten nachzudenken, dafür ist keine Zeit …“.

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