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Home Sonderthemen Hannover Region Nord-West Lavendel richtig schneiden: Das ist zu beachten
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14:49 09.05.2019
Lavendel sieht wunderschön aus, riecht gut, muss jedoch auch gepflegt werden. Foto: pixabay.com

Lavendel ist eine Nutzpflanze aus dem Mittelmeerraum, welche dort häufig zur Duftstoffgewinnung für die Parfümherstellung landwirtschaftlich angebaut wird. Besonders in der Provence in Frankreich finden sich teils endlose Lavendelfelder, welche ein beliebtes Motiv für Postkarten darstellen. Es ist eines der beliebtesten Rosenbegleiter und ziert seit jeher die barocken Gartenanlagen in Mitteleuropa. Für die richtige Pflege von Lavendel ist schon im Februar Sorge zu tragen, doch auch im Sommer ist die Arbeit nicht getan. Zur heißen Jahreszeit müssen unter anderem die verblühten Triebe nach der Blüte um ein Drittel gekürzt werden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass das Lavendel nicht bis ins mehrjährige unbeblätterte Holz zurückgeschnitten wird, da es in diesem Fall nicht mehr austreibt. Die größten Erfolgschancen für einen starken Verjüngungsschnitt bieten Ende Juni und Juli.

Das Schneiden ist bei Lavendel besonders wichtig, damit es kompakt bleibt. Lässt man die Pflanzen mehrere Jahre ungeschnitten wachsen, fallen sie meist auseinander und verkahlen von unten her. Die verholzten Äste bilden dabei keine neuen Triebe mehr und treiben auch nach einem Rückschnitt nur noch widerwillig aus.

Generell bewährt sich beim Lavendelschnitt die sogenannte „Ein-Drittel-Zwei-Drittel-Methode“. Dabei werden nach der Blüte mit einer Heckenschere alle Triebe um etwa ein Drittel gekürzt, sodass sämtliche verwelkten Blütenstände entfernt werden, die noch beblätterten Zweigabschnitte hingegen weitgehend erhalten bleiben. Dieser Schritt sollte im Sommer erfolgen. Im Frühling hingegen wird ein stärkerer Rückschnitt durchgeführt, etwa um zwei Drittel werden die Pflanzen beschnitten. lps/Bi

Bunte Vielfalt für den Garten: der Geranienmarkt am Handelshof.
Bunte Vielfalt für den Garten: der Geranienmarkt am Handelshof.

Wer jetzt im Frühling gerade dabei ist, seinen Garten in eine bunte Sommeroase zu verwandeln, kommt am Geranienmarkt am Handelshof in Langenhagen nicht vorbei. Dort hat die Baumschule Nötel buchstäblich ihre Zelte aufgeschlagen und bietet auf rund 2500 Quadratmetern Fläche eine riesige Auswahl an Beet- und Balkonpflanzen. „Die Vielfalt ist unsere Stärke“, sagt Detlef Nötel.

Im Gegensatz zum Namen gibt es nicht nur Geranien auf dem Platz vor der Markthalle. „Obwohl wir hier natürlich auch eine besonders große Auswahl haben“, wie Nötel hervorhebt. Darüber hinaus gibt es Rosen, Lavendel und vieles mehr. Einige Besonderheiten sind auch darunter, wie etwa Duftgeranien die nach Coca-Cola oder Haselnuss riechen, wenn man daran reibt. Auf anderen Tischen finden sich Blu-Kräuter oder –gemüse, darunter etwa eine Bananenpflanze, die auch kleine essbare Früchte hervorbringt.

Die Frische ist eines der Hauptmerkmale im Geranienmarkt in Langenhagen. Die Pflanzen stehen auf Tischen, auf denen sie gewässert und gedüngt werden können, sodass sie beste Qualität behalten. Kleine Tipps zur Pflanze bekommen die Kunden von den Gartenexperten auf Wunsch ebenfalls mit.

Da die Pflanzen in Töpfen verkauft werden, können sie bis in den Sommer hinein gepflanzt werden und blühen bis in den Herbst.

Der Geranienmarkt in Langenhagen ist noch bis zum 19. Juni geöffnet. Ein weiterer Markt in Berenbostel läuft noch bis zum 15. Juni.

Bei Süßkirschen hat sich im Sommer aus vielerlei Gründen ein Rückschnitt bewährt. Ein Schnitt während der Vegetationszeit bremst das starke Wachstum der Kirschbäume, gleichzeitig nimmt somit in der nächsten Saison die Fruchtbarkeit zu. Hinzu kommt, dass die Schnittwunden im Sommer schneller abheilen und daher weniger anfällig für einen Bakterien- und Pilzbefall sind. Bei Süßkirschen erscheinen die Blütenknospen in der Regel an den zwei- bis dreijährigen Trieben. Bekommen diese nicht genug Licht, verkahlen sie und bilden keine Früchte. Somit verlagert sich der Fruchtbehang ohne regelmäßigen Schnitt verstärkt an den Kronenrand, während der Baum innen mehr und mehr verkahlt. Daher ist die essentiellste Schnittmaßnahme bei älteren Süßkirschen das Verkleinern und Auslichten der Krone. Dabei sollten zu Beginn alle Seitentriebe, welche in das Kroneninnere hineinwachsen, entfernt werden. Anschließend schneidet man alle kräftigen, stark verzweigten Äste mit herabhängenden Seitentrieben kräftig zurück. Ideal ist es, oberhalb der eines jungen Seitentriebs anzusetzen, damit dieser den abgetragenen Fruchtast ersetzen kann. Jüngere Zweige mit sogenannten Buketttrieben sollten so weit wie möglich erhalten bleiben. Die kurzen, quirlartig angeordneten Seitenzweige sind sehr fruchtbar und tragen später meist viele Blütenknospen. Wenn einzelne Buketttriebe relativ steil nach oben wachsen und sich zu Konkurrenztrieben entwickeln, müssen diese jedoch entfernt werden. Nach dem Schnitt ist es wichtig, alle Schnittwunden, welche größer als eine Zwei- Euro-Münze sind, mit einem Wundverschlussmittel zu verstreichen. Dieses ist im Gartenfachhandel erhältlich. lps/Bi

Neu im Profex-Programm: Resista-Sichtschutzelemente, die mit hoher Widerstandsfähigkeit und hervorragender Ökobilanz gleichermaßen punkten.
Neu im Profex-Programm: Resista-Sichtschutzelemente, die mit hoher Widerstandsfähigkeit und hervorragender Ökobilanz gleichermaßen punkten.

Neben der Fassade gelten Gartenzaun sowie Wind- und Sichtschutzelemente als Visitenkarte des Hauses, die Attraktivität und Wert des Anwesens erheblich steigern können. Umso schöner also, wenn sie den Betrachtern nicht nur durch Design und Farbe, sondern vor allem durch seinen einwandfreien Zustand ins Auge fallen. Mit pflegeleichten Kunststoffelementen ist dies kein Problem, denn sie bewahren sich ihr einwandfreies Aussehen über Jahrzehnte hinweg. Den Besitzern bleibt dabei erheblicher Zeit- und Pflegeaufwand erspart, denn sie müssen nie mehr streichen. „Aufgrund der glatten Oberfläche sind die Zäune und Sichtschutzelemente vollkommen schmutzunempfindlich, können blitzschnell mit Wasser und Schwamm gereinigt werden und sind auch nach Jahren noch strahlend schön“, betont Marcel Aehlig, Geschäftsführer bei Profex in Uetze. Ab diesem Jahr neu im Programm sind auch Sichtschutzelemente aus dem Material Resysta. „Der Werkstoff ist extrem widerstandsfähig und verfügt über eine hervorragende Ökobilanz“, erläutert er. „Das Material ist ein Gemisch aus Reishülsen, Steinsalzen und Mineralölen und gleicht in Optik und Haptik edlen Tropenhölzern, ohne dass dafür auch nur ein einziger Baum gefällt werden muss“, sagt der Geschäftsführer. Darüber hinaus zeichnet es sich durch hohe mechanische Festigkeit, thermische Beständigkeit sowie durch chemische Widerstandsfähigkeit aus. Und : Im Unterschied zu Holz quillt, schwindet, reißt und splittert der Werkstoff nicht und wird auch nicht von Schädlingen befallen.

Den individuellen Wünschen angepasst erwartet die Kunden eine breite Vielfalt unterschiedlicher Möglichkeiten. „Egal, wofür sich die Kunden entscheiden – wir beraten sie umfassend, planen individuell den Wünschen entsprechend und fertigen dann nach Maß“, sagt Aehlig.

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