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10:30 20.05.2021
Der Klimacheck in der Werkstatt sorgt für eine entspannte Zeit im Auto. Foto: dpp-Autoreporter

Im Mai können durchaus schon sommerliche Temperaturen auf die wintermüden Menschen zukommen. Wir haben es vor wenigen Tagen erst wieder einmal erlebt, als der vorvergangene Sonntag nach einem kalten April einen Vorgeschmack auf den Sommer gebracht hat.

Für manche Autofahrer waren die Temperaturen allerdings eher mit gemischten Gefühlen verbunden – und mit Schweiß. Denn sobald die Sonne ihre Frühjahrskraft entfaltet, wird es im Auto warm, manchmal sogar heiß. Der erste Griff zum Regler der Klimaanlage bringt es dann nicht selten an den Tag: Die Klimaanlage des Autos brachte gerade einmal ein laues Lüftchen. Von angenehmer Kühle ist nichts zu spüren. Und zudem kommt nicht selten noch ein unangenehmer Geruch aus dem Gebläse.


Diffusion bringt Verluste

Es gibt kaum eine bessere Erinnerung daran, dass eine Klimaanlage regelmäßig gewartet und mit Kühlmittel neu befüllt werden möchte.

Wer im hoffentlich heißen Sommer nicht schwitzen möchte, muss sich jetzt um diese Wartung kümmern, denn tatsächlich ist ein Mythos, dass Klimaanlagen generell wartungsfrei sind. Es gibt immer eine Diffusion, die für bis zu zehn Prozent Verlust verantwortlich ist.

Wenn die Anlage über eine längere Zeit nicht benutzt wird, leiden zudem die Dichtungen, was zu deutlich höheren Verlusten führen kann. Es ist also ratsam, die Klimaanlage auch im Winter zu nutzen, damit die enthaltenen Pflegemittel die Dichtungen schützen können. Die Anlage hat sogar einen praktischen Nutzen im Winter: Sie entfeuchtet die Luft, sodass die Fenster weniger beschlagen.

Anlage filtert Pollen

Egal, welchen Grund es gibt: Das Kältemittel in der Klimaanlage ist hochflüchtig, sodass es nach dem Winter aufgefüllt werden muss. In der Fachwerkstatt ist das schnell gemacht.

Unter Umständen können bei Klimaanlagen unangenehme Gerüche auftreten – besonders wenn sie länger nicht benutzt wurde. Sie werden von Bakterien und Pilze verursacht, die sich im Laufe des Betriebs in der Anlage ansiedeln. Bereits bestehender Befall wird durch eine Reinigung beseitigt. Um zu vermeiden, dass sich neue Bakterien ansiedeln, sollte man die Klimaanlage etwa fünf Minuten vor Fahrtende ausschalten. Das verringert den Befall.

Regelmäßig reinigen

Klimaanlagen sind für Allergiker besonders nützlich, denn der Innenraumfilter fängt die Pollen aus der Außenluft nahezu vollständig auf, sodass sie nicht in den Innenraum des Fahrzeugs kommen können. Das gelingt allerdings nur einer Anlage, die gründlich und regelmäßig gereinigt, und deren Filter regelmäßig ausgetauscht wird. Geschieht das nicht, verkehrt sich die Anlage eher ins Gegenteil: Sie wird geradezu zu einer „Dreckschleuder“.

Bei allem Komfort, den eine Klimaanlage bereitet – sie kostet Geld. Nicht nur die Wartung und Befüllung verursachen Kosten. Die Anlage sorgt auch für einen höheren Spritverbrauch. Um den Geldbeutel zu schonen, sollte man also dafür sorgen, dass der Innenraum des Autos so wenig wie möglich aufgeheizt wird. Parkplätze im Schatten sind ebenso wichtig wie das Öffnen der Türen, bevor man losfährt. Dadurch wird der Hitzestau im Innern aufgelöst.

In die Werkstatt fahren

Vom Versuch, die Anlage selbst zu warten, ist dringend abzuraten. Da dafür spezielle Servicegeräte notwendig sind, ist mit Eigenmitteln wenig zu bewerkstelligen. Im Zweifel richtet man dadurch vielleicht noch Schäden an, die die Kosten einer professionellen Wartung übersteigen.

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