Menü
Anmelden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover

Home Sonderthemen Hannover Region West Gut 810 Jahre bis zu einem modernen Gewerbestandort
Anzeige
09:31 30.09.2019
Der inzwischen verstorbene Klaus Blank, hier auf einem Archivfoto in der noch im ursprünglichen Zustand befindlichen Alten Schule, gilt als der Vater der Sanierung des historischen Gebäudes.
Autohaus Blank
Glaserei Heick Mesterbetrieb
AKM Öfen und Emotion
Rath + Mensing
Anzeige

Vor gut zehn Jahren, 2008, hat der Stadtteil Ditterke mit großem Aufmarsch seinen 800. Geburtstag gefeiert. Nun sind schon weitere rund zwölf Jahre vergangen. Dabei ist aber eines konstant geblieben: Ditterke weist eines der ältesten Gewerbegebiete aus – ohne dass dafür jemals ein Bebauungsplan aufgestellt wurde. Die ursprünglich teilweise familiengeführten Unternehmen haben sich angesiedelt, erweitert und letztlich über Generationen hin vererbt, beziehungsweise wurden verkauft. So ist eine Struktur gewachsen, die in der Region Hannover ihresgleichen sucht.

Ein Blick auf die Geschichte lohnt sich

Ein Blick auf die Geschichte des Dorfes, dass zur Kernstadt Gehrden zählt, lohnt sich, denn: Es gibt Anlass zu der Vermutung, dass es Ditterke mit seinen heute gut 330 Einwohnern nicht erst seit 1208 gibt. Damals wurde Ditterke nachweislich erstmalig urkundlich erwähnt, gibt. Viele Hinweise deuten darauf hin, dass schon erste Besiedlungen bis in das 5. Jahrhundert zurückreichen.

Dafür spricht auch der Ortsname, der gedeutet wird als „Wohnplatz einer Diet“, also einer Gruppe, die umherzog, um nach neuen Siedlungsplätzen zu suchen. Seit dem Mittelalter wird Ditterke immer wieder in Urkunden erwähnt, wenn davon die Rede ist, dass die Ansiedlung zu Leistungen fremder Herren herangezogen wurde, oder als Tauschobjekt diente.

Wechselvolle Geschichte

Das bedeutete für den Ort eine wechselvolle Geschichte unter der Herrschaft der Ritter von Göltern und Eckerde und den Stiftherren von Minden und Wunstorf, bis sie schließlich 1564 in die Oberhoheit der Schaumburger Grafen überging.

Obwohl sich Ditterke bis heute seinen dörflichen Charakter erhalten hat, ist es kein Bauerndorf mehr. Es gibt zwar nach wie vor landwirtschaftliche Betriebe, doch mehr noch haben sich eine ganze Reihe von Gewerbebetrieben angesiedelt. Sie alle haben die günstige Lage direkt an der Ortsdurchfahrt der Bundesstraße 65 in Richtung Westen und der Autobahn 2 genutzt.

Ditterke, als kleinste Gehrdener Ortschaft, ist es gelungen, die über viele Generationen geprägte Identität als eigenständige Dorfgemeinschaft bis in die heutige Zeit zu erhalten und mit neuem Leben auszufüllen.

  


Gut 810 Jahre bis zu einem modernen Gewerbestandort Image 1

Die Kapelle gibt es seit dem 17. Jahrhundert

Die ursprüngliche Kapelle existierte schon seit dem 17. Jahrhundert nicht mehr, das zugehörige Land fiel an die Kirche in Gehrden. Die jetzige Kapelle wurde Ende der 40er Jahre gebaut.

Die Glocke der alten Schule erhielt ihren Platz auf der neu erbauten Kapelle auf dem Friedhof. Die Glocke wurde 2006 in einer Glockengießerei repariert.

Der Garbenhof ist seit 1670 im Familienbesitz

Die ältesten Urkunden, die noch einen Bezug zu unserer Zeit darstellen, sind auf dem Garbenhof zu finden, der sich seit 1670 im Familienbesitz befindet. Haushaltsbücher seit der Zeit des 30-jährigen Krieges geben beredt Auskunft über die Erträge des Hofes, enthalten daneben aber auch Schilderungen über Sorgen und Nöte, die im Zusammenhang mit den Kriegsereignissen stehen oder durch Naturgewalten heraufbeschworen wurden.

Die Alte Schule wurde großzügig restauriert

Der inzwischen leider vor einigen Jahren verstorbene Klaus Blank ist der Vater der Restaurierung der „Alten Schule“. Er war es, der vor etlichen Jahren in Ditterke einen Förderverein gründete, um die Alte Schule zu restaurieren, sanieren und somit zu erhalten. Inzwischen wird sie vielfältig genutzt und der Dorfgemeinschaft zur Verfügung gestellt. Geschichtlich betrachtet, fiel die Schule erst in den Jahrzehnten nach dem letzten Weltkrieg dem allgemeinen Schulsterben der Landschulen zum Opfer. Schulklassen wurden zunächst in benachbarte Orte ausgelagert; heute besuchen alle Kinder die Schulen in Gehrden.

Die Glocke der alten Schule erhielt ihren Platz auf der neu erbauten Kapelle auf dem Friedhof.

Moderner Gewerbestandort

Seit etlichen Jahrzehnten gilt Ditterke als der Gewerbestandort in Gehrden. Entlang der Bundesstraße 65, der Ortsdurchfahrt, haben sich unzählige Betriebe niedergelassen.

Vom Autohaus über einen Metall verarbeitenden Betrieb, ein Unternehmen für Sanierungen, Maurer und Restaurationsarbeiten, Computerexperten, Bäckerei, Innendekorateur, Grafiker und Werbefachleute, Glaserei bis hin zu landwirtschaftlichen Betrieben sowie einem Restaurant mit Partydienst und einer Antikscheune gibt es eine Fülle an gut funktionierenden Mittelständern.
  


Wenn die Computerexperten Reiner Rath und Heinz Mensing gerufen werden, dann können Kunden sicher sein, dass das Problem behoben wird. „Wir setzen alles daran, dass unsere Kunden EDV-mäßig mobil bleiben. Und falls wir den Fehler nicht vor Ort beheben können, dann rüsten wir unsere Kunden mit Geräten leihweise so aus, dass sie arbeiten können“, sagt Reiner Rath.

Richtig in Ditterke ist auch, wer sich mit Soft- und Hardware kompakt und zu einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis ausstatten lassen möchte. Das Verkaufslager ist üppig und gut gefüllt. Von der Tastatur bis hin zu kompakten und mobilen Anlagen.
   

Die Auswahl im Autohaus Blank ist groß.
Die Auswahl im Autohaus Blank ist groß.

Autohaus Blank sorgt nicht nur für italienische Momente

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Blank zum größten italienischen Autohaus in der Region Hannover entwickeln. Ob Neu- oder Gebrauchtwagen, ob Transporter oder Firmenfahrzeuge – Bei Blank gibt es die gesamte Palette in Top-Form. Die Werkstatt lässt zudem keine Wünsche offen. Er ist ein Fachbetrieb, der sich aller Modelle annimmt, nicht nur der Hausmarken, sondern aller Fahrzeuge, die auf dem europäischen Markt gehandelt werden.
   

Glasermeister André Heick
Glasermeister André Heick

Heick setzt auf Qualität und Zuverlässigkeit

Glasermeister André Heick ist als zuverlässiger Partner in der Region bekannt. Zu seinen Aufgaben gehört aber nicht nur das Angebot, neue Fenster einzusetzen oder Glasbruch auszubessern, sondern auch das Thema Energiesparen. Denn durch die neue Generation von Glasfenstern mit entsprechendem Einbau lassen sich die Energiekosten in jedem Fall erheblich senken. Der Fachmann arbeitet aber des Weiteren mit allen anderen Materialien, wie zum Beispiel Holz und Kunststoff, sodass zum Angebot auch der Komplettaufbau eines Carports gehört. Ganz wichtig: Als Notdienst ist Heick rund um die Uhr für seine Kunden da.
  

AKM: Kamine sorgen für eine angenehme Wärme und schonen die Umwelt.
AKM: Kamine sorgen für eine angenehme Wärme und schonen die Umwelt.

Kachelöfen, Heizkamine oder Kaminöfen sind im Trend

In der Vergangenheit war es oft der Wunsch nach zusätzlicher wohliger Wärme, wenn Haus- und Wohnungsbesitzer einen Kachelofen, Heizkamin oder Kaminofen bei der Firma AKM in Ditterke bestellten. Heute kommen - aufgrund der Energiepreissituation von Erdgas, Heizöl und Strom – oft rein wirtschaftliche Überlegungen hinzu. Durch die Entscheidung mit Holz zu heizen, wird die Umwelt durch weniger Kohlendioxidausstoß entlastet, und auch der Geldbeutel geschont.

Datenschutz