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14:30 26.06.2020
In Mietwohnungen sind die Mieter für die Wartung der Rauchmelder zuständig. Foto: Eberstein
Nach der Renovierung erscheint die Treppe in neuem Glanz.

Die Gefahr durch Brände in den eigenen vier Wänden wird häufig unterschätzt. Dabei treten rund 80 Prozent aller Brände in Privathaushalten auf. Rund 600 Menschen kommen in Deutschland jährlich bei Hausbränden ums Leben. Außerdem entstehen Sachschäden in Milliardenhöhe. Vorbeugung gegen das Feuer tut deshalb unbedingt Not.

Dazu gehören natürlich zuvorderst bauliche Maßnahmen – und zwar natürlich schon bei der Planung eines Hauses. Baustoffe sind dafür in so genannten Baustoffklassen unterteilt. Je länger ein Baustoff einem Brand standhalten kann, desto größer die Chance für die Bewohner, einem Feuer zu entkommen.

Leicht entflammbar?

In den Baustoffklassen sind etwa in der Kategorie A1 metallische Baustoffe sowie Stein, Ziegel und Beton als nicht brennbar eingeteilt. Dämmstoffe wie Mineralwolle oder Gipskartonplatten sind in der Kategorie A2 als nicht brennbar, aber mit Anteilen brennbarer Stoffe zu finden. Die Einteilung geht bis leicht entflammbare Stoffe wie dünnes Holz oder Pappe. Leicht entflammbare Stoffe sind beim Hausbau nur dann zulässig, wenn sie in Verbindung mit anderen Baustoffen nicht mehr leicht entflammbar sind.

Anlagen warten

Die Gründe für ein Feuer sind vielfältig. In vielen Fällen sind es aber veraltete oder defekte elektrische Anlagen. Darauf lassen sich rund ein Drittel aller Brände zurückführen. Eine regelmäßige Wartung von elektrischen Anlagen zur Vermeidung von Kabelbränden ist unbedingt notwendig. Gern machen sich auch Heimwerker daran, defekte Elektrogeräte selbst zu reparieren. Eine unsachgemäße Reparatur kann aber die Brandgefahr deutlich erhöhen.

Wer viele Stromfresser in der Wohnung hat, sollte sich der Leistungsfähigkeit der Stromanschlüsse vergewissern. Eine Steckdose kann nicht unbegrenzt belastet werden – etwa wenn zwei oder gar drei Mehrfachsteckdosenleisten hintereinander geschaltet werden.

Rauchmelder sind Pflicht

Bis auf das Land Brandenburg sind inzwischen in allen Bundesländern Rauchmelder Pflicht. In Niedersachsen ist diese Regel im Jahr 2010 eingeführt worden. Danach muss in jedem Schlafraum, dem Kinderzimmer und Fluren, die als Fluchtweg dienen, mindestens ein Rauchmelder installiert werden. Der Besitzer der Wohnung oder des Hauses ist für den Einbau der Rauchmelder verantwortlich. Für die Wartung der Geräte ist der Bewohner der Wohnräume verantwortlich. Bei Mietwohnungen sind das also die Mieter.

Der Brandschutz zu Hause hängt natürlich auch massiv vom Verhalten der Bewohner ab. Äußerste Vorsicht ist etwa bei offenem Feuer wie Kaminen oder Kerzen geboten. Sie dürfen nicht unbeaufsichtigt gelassen werden. In der Küche ist heißes Fett eine besondere Gefahrenquelle. Sollte das Fett zu heiß werden und sich entzünden, darf es keinesfalls mit Wasser gelöscht werden. Dadurch kommt es zu einer Explosion. Besser geht es mit einem Küchentuch oder einer Decke.


Richtig dämmen: Perimeterdämmung verwenden

Eine hohe Qualität des Dämmmaterials ist unerlässlich.
Eine hohe Qualität des Dämmmaterials ist unerlässlich.

Erfüllt man sich den Traum vom Eigenheim und baut dieses von Grund auf neu, muss auf viele verschiedene Aspekte geachtet werden, damit das Traumhaus nicht zum Albtraum wird. Eine besonders wichtige Rolle spielt das Dämmen. Dabei gilt es nicht nur, die Wände und das Dach angemessen auszustatten, sondern auch ein möglicher Keller sowie die Bodenplatte müssen angemessen gedämmt werden, sodass in den eigenen vier Wänden eine wohnliche Atmosphäre entsteht und die Heizkosten nicht zu hoch ausfallen.

Die Dämmung jener Partien, welche mit Erde direkt in Berührung kommen, nennt man die Dämmung des Perimeters. Dieser Teil ist besonders wichtig, da Fehler in der Auswahl oder auch in der Verarbeitung des Materials später nur noch mit einem sehr großen Aufwand wieder behoben werden können und meist kostenintensiv sind. Dank moderner Dämmbaustoffe lassen sich solche Fehler mittlerweile jedoch einfach vermeiden. Das spezielle Material ist so konzipiert, dass es den enormen Anforderungen standhält, welche sich aus dem steten Kontakt mit dem Erdreich ergeben.

Qualitativ hochwertige Perimeter-Platten sollten dabei nicht nur über einen angemessenen Dämmwert verfügen, vielmehr ist es wichtig, dass sie zudem unempfindlich gegen Feuchtigkeit sind, selbst dann, wenn sie häufig oder gar dauerhaft im Sinkwasser stehen. Des Weiteren müssen die Platten dem sauren Milieu des Bodens Widerstand leisten können, immerhin sollten sie mehrere Jahrzehnte halten.

Zu guter Letzt müssen die Platten einem hohen Druck standhalten können. Dies gilt sowohl für den seitlich auf die Platten wirkenden Druck durch die angrenzende Erde, als auch für die Unterseite der Bodenplatten. Ist man sich bei der Auswahl der passenden Perimeter-Platten unsicher, kann man sich in einem Baumarkt vom Fachpersonal dahingehend beraten lassen. ps/B


Vorteile durch Garagen und Carports: So spart man Platz und Geld

Die Garage: Ordnung, Schutz und vorteilhafte Versicherungsbedingungen.
Die Garage: Ordnung, Schutz und vorteilhafte Versicherungsbedingungen.

Sein Auto auf einem festen Stellplatz parken zu können ist ein verbreitetes Bestreben, insbesondere, wenn man ein eigenes Grundstück besitzt. Das Auto ist geschützt und bei der KfzVersicherung kann man Geld sparen. Sobald der eigene Pkw nicht auf öffentlichen Straßen geparkt wird, sinkt das Einbruchsrisiko und die Versicherungsbeiträge ebenso.

Fakt ist, Garagen und Carports bieten viele Vorteile. Aber welche Variante ist die Bessere? Auf den ersten Blick ist klar, dass die Garage besser vor Diebstählen oder Mardern schützt.

Der Carport hingegen weist eine bessere Belüftung auf und ein Selbstaufbau ist möglich. Beim Punkt „Witterung“ liegt der Carport vorn. Bei regnerischem Wetter kann die Feuchtigkeit am Auto wesentlich besser trocknen als in einer geschlossenen Garage. Das Wasser kann in den größtenteils gepflasterten Carportboden einsickern, während sich in Garagen oft Pfützen bilden. Korrosionsschäden am Fahrzeug können eine unliebsame Folge sein.

Was den Schutz vor Verschmutzung angeht, spielt wiederum die Garage ihre Stärken aus. Durch den rundherum vollständigen Abschluss haben auch Pollen und Laub wenig Chancen. Platz bieten beide Varianten. Fahrräder, Gartengeräte und Sommer- bzw. Winterreifen können dort problemlos gelagert werden.

Beim Stichwort „Lebensdauer“ liegt wieder die Garage vorn. Eine Betonfertiggarage hat eine ungefähre Nutzungszeit von 25 Jahren. Für Carports aus Holz wird eine Lebensdauer von etwa zehn Jahren angegeben.

Wie sehen die Kosten aus? Hier hat der Carport gewonnen. Es werden Preise zwischen 500 und 2000 Euro aufgerufen. Für Garagen kann man das Doppelte ausgeben. Man sollte sich in erster Linie über seine Prioritäten im Klaren sein. Beide Bauwerke bieten einen soliden Stellplatz für das Auto und diverse andere Dinge. lps/AM
      

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