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Home Sonderthemen Hannover Stadt Nord Fit bleiben: Gesunde Ernährung nach wie vor die Basis
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11:26 14.05.2020
Eine gute, gesunde und ausgewogene Ernährung ist die Basis, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Vitalstoffe können unterstützend helfen.

Ein gutes Immunsystem ist aktuell wichtiger denn je. Spätestens seit der Corona-Krise ist der Ausdruck Risikogruppe in aller Munde. Es wird speziell über die Personengruppe ab 65 Jahren gesprochen und über Vorerkrankungen. Bei diesem Personenkreis kann sich bei einer Infektion mit Covid-19 die Lungenkrankheit besonders heftig ausprägen. Und je besser das Immunsystem versorgt und geschützt ist, je größer sind die Abwehrkräfte, die der Körper dem Virus entgegenstellen kann. So genannte Vitalstoffe – Vitamine- und Mineralstoffe – richtig angewendet und entsprechend dosiert, können das Immunsystem unterstützen, falls die tägliche Ernährung nicht ausreichend Vitamine und Mineralstoffe enthält. Vor der Einnahme von Vitalstoffen jeglicher Art sollte aber in jedem Fall ein Arzt oder Apotheker befragt werden.

Alle Altersgruppen können betroffen sein

Dreh- und Angelpunkt der Gesundheit im Allgemeinen ist immer wieder ein gut funktionierendes Immunsystem. Ältere Menschen verlieren häufig den Appetit, essen weniger und werden nicht mehr optimal versorgt. Aber auch die Einnahme von Medikamenten, das Rauchen oder auch regelmäßiger Alkoholkonsum können den Bedarf an Vitalstoffen erhöhen. Familienmütter- und Väter leiden zudem oftmals an Stress und Hektik im Job oder der Familie und sind so ebenfalls arg belastet. Sogar sehr sportlich Aktive rutschen durch das verstärkte Schwitzen häufig ins Minus. Die Liste überproportionaler Beanspruchungen im Leben ist lang. Selbst Kinder sind heutzutage schon davon betroffen.

Vielen Menschen fällt es schwer, die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu Obst und Gemüse umzusetzen. Sie lautet: „Nimm fünf Portionen am Tag“. Eine Orientierungshilfe für die richtige Portion ist die eigene Hand. Sie berücksichtigt neben dem Alter die Körpergröße und das Geschlecht. Soll heißen: Kinder und Frauen haben kleinere Hände als Männer und ihre Portionen sollten dementsprechend kleiner ausfallen. Wer die Empfehlung nicht konsequent umsetzen kann, der läuft Gefahr, an Mangelerscheinungen zu leiden. Das ist zumeist ein schleichender defizitärer Prozess. Symptome können sein: Erschöpfung, Abgeschlagenheit, Konzentrationsprobleme, eine schlechte Haut oder Anfälligkeit für Infekte, um nur einige Beispiele zu nennen. Und deshalb können Vitalstoffe für diese Risikogruppen als Ergänzung Mangelerscheinungen ausgleichen.

Vitamin C marschiert voran

Bei der täglichen Bedarfsdeckung durch Obst und Gemüse leiden Vitamine und Mineralstoffe erheblich unter langen Transportwegen, Lagerung und Verarbeitung. Der Rettungsschirm im Körper bleibt zu. Deshalb kann es nötig werden, dem Körper zusätzlich eine Vitamin-C-Dosis über Vitalstoffe zu verabreichen. Vitamin C ist und bleibt eines der wichtigsten Vitamine.

Zink und Selen – ein starkes Duo

Zink sagt Erkältungskrankheiten den Kampf an, unterstützt die Wund- und Entzündungsheilung, wird aber auch für die Energiezufuhr benötigt. Die Entstehung von neuem Gewebe und der Aufbau von Muskeln wird durch ein entsprechendes Depot gewährleistet. Weil die Speicherung aus Lebensmitteln meist nur kurzzeitig erfolgt, und der Körper das Spurenelement nicht selbst bilden kann, macht auch hier eine Supplementierung Sinn.

Selen ist ein weiterer Baustein, der in allen Zellen vorhanden ist. Es wird zur Abwehr von oxidativem Stress benötigt, wodurch die Zellen schneller altern und absterben. Selen bindet Schwermetalle sowie Toxine und trägt so dazu bei, dass das Immunsystem normal funktioniert.

Multivitamine sind mit einem Komplex an Vitaminen und Mineralstoffen ausgestattet, die sich in der Summe bereits positiv auf die Gesundheit auswirken können und eine gute Rundumversorgung möglich machen.

Zwingend einen Arzt oder Apotheker fragen

Wichtig: Zwingend erforderlich vor dem Griff zu Vitalstoffen ist eine fachkompetente Beratung beim Arzt, Apotheker oder anderen medizinischen Beratungsstellen. Selbstverständlich auch in homöopathischen Einrichtungen.

Zudem ist auf seriöse Hersteller zu achten. Auch hier haben Ärzte und Apotheker die nötigen Erfahrungen und geben Tipps.


Gesundheitsrisiken vermeiden

Jedes Jahr kommt es bei kühler Witterung vermehrt zu gesundheitlichen Problemen bei älteren Menschen. Mediziner starten daher sogar die sogenannte Sensibilisierungskampagne, um anfälligere Senioren vor den negativen Auswirkungen des kalten Wetters zu schützen. Experten raten dabei beispielsweise zum Konsum von heißen Mahlzeiten sowie grundsätzlich zu körperlicher Aktivität.

So gibt es unter anderem explizite Ratschläge, welche sich an Menschen über 65 richten. Essentiell ist unter anderem, dass man stets auf genügend Wärme achtet. So sollten Haushaltsthermostate nicht unter 18 Grad eingestellt sein. Heiße Mahlzeiten sowie warme Getränke wärmen zudem von innen heraus. Des Weiteren helfen sie, das benötigte Energieniveau aufrecht zu erhalten. Tees können außerdem das Immunsystem stärken, sofern es sich um gesunde Kräutertees oder beispielsweise Ingwer- und Zitronentees handelt.

Bereits bei kleineren Anzeichen einer Erkältung oder von Husten sollte man nicht scheuen – auch in Corona-Zeiten – , einen Arzt oder zumindest die nahegelegene Apotheke aufzusuchen, natürlich immer unter der Einhaltung der geltenden Hygieneregeln. Apotheker können nach einer erste Hilfsmittel anbieten, welche verhindern, dass die Krankheit vollends ausbricht. Regelmäßige Spaziergänge reichen aus, um die eigenen Abwehrkräfte zu stärken. lps/Bi


Lavendel – Arzneipflanze des Jahres 2020

Der echte Lavendel ist eine Entdeckung der Klostermedizin. Als hochdosiertes Öl – wie in Lasea-Kapseln – bringt er Ruhe und erholsamen Schlaf zurück. Foto: Dr. Willmar Schwabe/akz-o
Der echte Lavendel ist eine Entdeckung der Klostermedizin. Als hochdosiertes Öl – wie in Lasea-Kapseln – bringt er Ruhe und erholsamen Schlaf zurück. Foto: Dr. Willmar Schwabe/akz-o

Zur Arzneipflanze des Jahres 2020 ist der Echte Lavendel (Lavandula angustifolia) aus der Familie der Lippenblütler erklärt worden. Mit dieser Auszeichnung des „Studienkreises Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ aus Würzburg wird der jahrhundertelang überlieferten positiven Wirkung und der neu vorliegenden Forschungsergebnisse gedacht.

Die Klostermedizinerin Hildegard von Bingen empfahl Lavendel bereits in der Mitte des 12. Jahrhunderts unter anderem zur Klärung des Geistes und zur Bekämpfung von Ungeziefer, das immer schon vor dem starken Aroma Reißaus genommen hat. Im späten 19. Jahrhundert war das Öl vor allem als Mittel bei Nervosität und Schlaflosigkeit beliebt.

Das wohlriechende Öl wird aus den Blütenständen und Stängeln der Lavendelpflanze mittels schonender Wasserdampfdestillation gewonnen.

Als intensiv duftende Pflanze steht der Lavendel wie kein anderes Sinnbild für Südfrankreich und den Mittelmeerraum. Wer je eines dieser eindrucksvollen violetten Lavendelfelder gesehen hat, wird sich an diese Momente sein Leben lang gerne erinnern.

Aber auch auf dem heimischen Balkon oder der Terrasse gedeiht die Arzneipflanze des Jahres 2020 gut als Kübel- oder Topfpflanze. Hauptsache, die mehrjährige Pflanze erhält einen warmen Sonnenplatz und mäßige Bewässerung. Mit ihren schönen Blüten und dem betörenden Duft erfreut sie ihre Besitzer. Aber auch Bienen, Hummeln und andere Insekten suchen gerne diesen Nektargeber auf.

Lavendel hilft angespannte Nerven – aufgrund von permanentem Stress und Überlastung – zu beruhigen. Wissenschaftliche Forschungsprojekte aus jüngster Zeit mit einem hochkonzentrierten, speziellen Lavendelöl aus dem Echten Lavendel belegen die Wirkung bei innerer Unruhe, Angstgefühlen und daraus resultierenden Schlafstörungen. Dieses spezielle Öl ist in den Lasea Weichkapseln optimal vor schädlichen äußeren Einflüssen geschützt (www.lasea. de). Es bringt auf natürliche Weise das innere Gleichgewicht zurück und beruhigt das übererregte Nervensystem. Ruhe und erholsamer Schlaf sind wieder möglich.

Seit 1999 kürt der Studienkreis an der Universität Würzburg die Arzneipflanze des Jahres. Weißdorn, Arnika, Artischocke, Süßholz und Pfefferminze erhielten unter anderem bislang diese Auszeichnung. akz-o
  

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