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Home Sonderthemen Hannover Region Nord-West Logopädische Therapie in Zeiten von Corona ist eine Herausforderung, so die Logopädinnen Wibke Kukler-Sterzel und Susanne Wegler vom ErgoLog Therapiezentrum in Garbsen
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10:56 17.02.2021
Die Logopädinnen Wibke Kukler-Sterzel und Susanne Wegler stellen sich den besonderen Herausforderungen und arbeiten mit FFP2-Maske.

Die Logopädinnen Wibke Kukler-Sterzel und Susanne Wegler sind seit mehr als 20 Jahren mit Ihrer Praxis vor Ort und bieten eine qualifizierte und moderne logopädische Therapie an. Auch die Praxis TIMMCOOK Ergotherapie besteht seit 15 Jahren und hat neben dem Standort im Kohake Centrum außerdem Filialen in Berenbostel, Seelze und Neustadt.

Erfolg durch interdisziplinäres Arbeiten

Langjährige Erfahrung in den Bereichen Logopädie und Ergotherapie sowie die Austauschmöglichkeiten unterschiedlichen Disziplinen auf kurzem Weg machen das Ergolog Therapiezentrum zu einem kompetenten Partner in Sachen Gesundung oder Rehabilitation und Beratung.

- Wie arbeiten die Logopädinnen Wibke Kukler-Sterzel und Susanne Wegler in Zeiten von Corona?

Das Hygienekonzept des ErgoLog Therapiezentrums war schon vor der Pandemie ausgefeilt, aber es wurde ergänzt. „Wir arbeiten schon seit dem zurückliegenden Jahr durchgängig nur mit FFP2-Maske, Plexiglaswänden und teilweise auch zusätzlichem Visier“, berichtet Wibke Kukler-Sterzel. Darüber hinaus sind alle Räume mit Luftfiltern ausgestattet. Für Hochrisikopatienten oder Patienten in Quarantäne sowie bei Bedarf werden derzeit Therapiesitzungen als Videosprechstunde angeboten.

Während des ersten Lockdowns im Frühjar 2020 kamen deutlich weniger Patienten. Aber das Vertrauen ist vorhanden und die Patienten haben sich inzwischen an die AHA-L-Regeln gewöhnt und kommen weiterhin“, wie Susanne Wegler berichtet. Jungen KITA- und Schulbesuchern merkt man an, dass ihnen die täglichen Treffen mit Gleichaltrigen fehlen. „Die Kinder sind ganz begeistert, wenn sie einen Termin bei uns haben und in die Praxis kommen dürfen“, berichtet Susanne Wegler von der besonderen Motivation junger Patienten.

„Es tut uns natürlich leid, dass sie den Abstand einhalten müssen, was oftmals schwierig für sehr kleine Kinder oder Kinder mit Einschränkungen ist“, so Susanne Wegler. Auch ist es schwierig das Mundbild, welches oftmals bei der Anbahnung von Sprachlauten erforderlich ist, nur als Schaubild anbieten zu können, weil die Maske durchgehend getragen werden muss. „Patienten mit Hörstörungen sind hier besonders benachteiligt“, sagt Wibke Kukler-Sterzel.

Sprache ist Interaktion

Wie die Logopädinnen wissen, lebt erfolgreicher Spracherwerb von der Interaktion. Durch den vermehrten Konsum von Tablet oder TV während der Pandemie und gleichzeitigem Homeoffice der Eltern, bleibt das gemeinsame Spiel mit den Kindern leider oft auf der Strecke, wie die Therapeutinnen bemerken. Aber im Alltag finden sich viele Situationen, die spielerisch genutzt werden können.

Kühlschrank ausräumen und Dinge benennen

Man kann mit dem Kind beispielsweise gemeinsam den Kühlschrank ausräumen und dabei die kühl gelagerten Lebensmittel benennen und auch überlegen, was man mit ihnen zubereiten und kochen könnte.

Die Kinder können in den Kochprozess durch kleine Tätigkeiten mit einbezogen werden und erfahren ganz nebenbei den erforderlichen Wortschatz dazu. Das gleiche funktioniert natürlich auch mit dem Vorratsregal oder beim Wäschewaschen, Einkaufen und ähnlichem.

ErgoLog Therapiezentrum - Praxis für Logopädie Wibke
Kukler-Sterzel
Staatl. gepr.Logopädin
FOTT zert.
Kinesio-Taping Therapeutin
Berenbosteler Straße 76b
30823 Garbsen
www.logopaedie-garbsen
www.ergolog-therapie.de

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