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22:02 29.08.2021
Eine Küche braucht viele flexible Strahler. Foto: lobsled

Es gibt Dinge bei einem Hausbau, die oft als letztes in Angriff genommen werden. Im Außenbereich ist das der Garten, im Innenbereich die Beleuchtung. Diese Verhaltensweise klingt vernünftig, solange man sich an Althergebrachtes hält. Traditionell kommt die Beleuchtung eines Raums von einer Deckenlampe, die in der Mitte des Raumes hängt. Damit ist der Raum zwar erhellt, doch die Beleuchtung ist ungleichmäßig und verursacht Schattenwurf, wenn man der Lampe den Rücken kehrt. Eine optimale Beleuchtung ist bei einer zentralen Deckenlampe nur in der Mitte des Raums gewährleistet. Eben dort, wo in früheren Zeiten der Tisch war, an dem sich die Familie versammelt hat.

Veränderte Lebensgewohnheiten verlangen auch nach veränderten Lichtverhältnissen. Daher ist es sinnvoll, früh über die Beleuchtung nachzudenken und sich einen Plan zu machen.

Verschiedene Lichtquellen im Wohnzimmer

Wohnzimmer etwa benötigen verschiedene Lichtquellen, um den unterschiedlichen Aktivitäten zu verschiedenen Tageszeiten gerecht zu werden. Ein nach oben gerichtetes Licht, zum Beispiel von einem Deckenfluter, sorgt für eine dezente Hintergrundbeleuchtung. Dazu werden verschiedene Akzente gesetzt, etwa schwenkbare Leselampen, beleuchtete Vitrinen oder Nischen oder Bilderlampen.

Ähnliches gilt auch für das Kinderzimmer, in dem indirektes Licht aus mehreren Richtungen für ein blend- und schattenfreies Spielen sorgt. Zusätzlich dazu gehört natürlich eine Lampe auf den Schreibtisch für die Hausaufgaben.

LEDs sind langlebig und effektiv. Foto: Th. Reinhardt/pixelio.de
LEDs sind langlebig und effektiv. Foto: Th. Reinhardt/pixelio.de

Küche braucht flexible Beleuchtung

Die Küche ist ein besonders neuralgischer Punkt für die Lichtverhältnisse. Eine zentrale Beleuchtung in der Mitte des Zimmers macht hier am wenigsten Sinn, denn in den meisten Haushalten orientiert sich der Kochbereich zur Wand hin.

In den meisten Fällen wird dieses Problem mit einer Leuchtleiste unterhalb der Einbauschränke gelöst. Sehr viel eleganter sind dagegen an vielen verschiedenen Bereichen der Decke verteilte Leuchten, die flexibel verstellt werden können. Dadurch kann man jeden Bereich der Küche je nach Bedarf ausleuchten. Dazu eignen sich vor allem Systeme aus Stangen oder Seilen, an denen die Lichtquellen individuell befestigt oder verschoben werden können.

Das Esszimmer ist der Bereich im Haus, der noch am ehesten die traditionelle Mittelbeleuchtung gebrauchen kann, denn dort steht noch ein Tisch, an dem man sich gemeinsam versammelt. Allerdings gibt es auch für diese Nutzung interessante Lösungen jenseits des kronleuchterartigen Flutlichts. Eine Reihe von Spots etwa sorgt für eine gleichmäßige Beleuchtung. Zusätzlich dazu kann man noch Deckenspots anbringen, um den Rest des Raums in dezentes Licht zu tauchen.

Es ist wichtig, sich bereits im Vorfeld Gedanken zu machen, wie die eigenen Lebensgewohnheiten sind, und welche Beleuchtung dafür nötig ist, denn mehrere Leuchten in einem Raum bringen es mit sich, dass die Stromversorgung und das Setzen der Steckdosen sorgfältig geplant werden müssen.

Mit dieser Planung steht und fällt das Beleuchtungskonzept. Letztendlich ist es sinnvoll mit dem Grundriss in der Hand durch jeden einzelnen Raum zu gehen und die Beleuchtung und deren Energieversorgung anhand der geplanten Nutzung zu entscheiden.

Die LED ist effektiv und langlebig

Neben der Frage nach dem Wo wird auch das Was immer wichtiger bei der Lichtplanung. Der dezente Halogenstrahler hat bereits einen großen Marktanteil. Immer mehr Anteile erobert sich aber inzwischen die Leuchtdiode, kurz LED genannt.

Durch ihre geringe Größe gewinnt man bei der Lichtplanung eine enorme Freiheit sowohl in der Platzierung, als auch in der Form der Lampen. Während traditionelle Lichtquellen den größten Teil der Energie als Wärme abgeben, bleibt die LED kalt. Zudem lässt die LED mit einer Lebensdauer von bis zu 50 000 Betriebsstunden jede Glühbirne hinter sich.

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