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Home Sonderthemen Hannover Region Ost Der Mietwagen der Luxusklasse ist tabu
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19:14 19.03.2020
Nach einem Unfall ist man oft auf einen Mietwagen angewiesen.
Foto: dpp/Autoreporter

Niemand rechnet damit, aber passieren kann es jederzeit: Es braucht nur eine kleine Unachtsamkeit, und schon ist man in einen Unfall verwickelt. Die Konsequenz sind Formulare, Telefonate und viel Mühe und Aufwand. Aber im Zweifel hat man plötzlich seinen fahrbaren Untersatz, mit dem man zur Arbeit fährt, Freunde und Familie besucht oder eine Reise plant, nicht mehr zur Verfügung. Entweder muss das Unfallfahrzeug wegen eines Schadens in die Werkstatt oder gar auf den Schrottplatz. Wie aber bleibe ich in diesem Fall mobil?

Im Zweifelsfall kann man eventuell auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen, aber wer auf dem Land wohnt, hat auch dabei nicht selten schlechte Karten. Ein Mietwagen für die Zeit, in der das eigene Auto repariert wird, ist die beste Lösung. Aber wer kommt für die Kosten auf?

Das kommt letztendlich ganz auf die Situation des Unfalls an. Ist man unverschuldet in den Unfall verwickelt worden, kann man gegenüber der Versicherung des Unfallverursachers nicht nur die Kosten für die Instandsetzung des eigenen Fahrzeugs, sondern auch die eines Mietwagens geltend machen, den man während dieser Zeit nutzt.

Aber auch hier sollte man Vorsicht walten lassen, denn nicht alles ist erlaubt. Ein Ersatzwagen darf nur aus der Klasse sein, in der auch der eigene Wagen ist. Mit anderen Worten: Steht ein Kleinwagen in der Werkstatt, darf es kein Auto der Luxusklasse sein – es sei denn, man trägt die Zusatzkosten selbst. Sich einen Ersatzwagen aus privater Hand zu organisieren und dann Kosten geltend zu machen, sieht auch keine Versicherung gern. Wenn es kein offizieller Mietwagenanbieter ist (oder der Service der Werkstatt) können bis zu 50 Prozent der Kosten abgezogen werden.

Die Nutzung des Mietwagens muss genau nachgewiesen werden. Fährt man weniger als 30 Kilometer täglich, entfällt in der Regel der Anspruch, denn nach Auffassung der Versicherungen ist man dann nicht auf einen Mietwagen angewiesen. Die Nutzung wird auch nur in der Zeit erstattet, in der der eigene Wagen nachweislich unbenutzbar war. Die Reparaturrechnung muss also eingereicht werden. Die Rechnung des Mietwagens natürlich ebenso, denn nur die tatsächliche Nutzung eines solchen wird erstattet.

Geht es um die Neubeschaffung eines Fahrzeugs bei Totalschaden des alten, gilt der Anspruch auf einen Mietwagen während der gesamten Zeit, die es braucht, das neue Auto vor die Tür zu stellen.

Anders ist die Situation, wenn man den Unfall selbstverschuldet hat. Viele Versicherungsnehmer, die eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen haben, sind der Meinung, dass darin auch die Nutzung eines Mietwagens während der Reparatur enthalten ist. Das ist allerdings nicht der Fall. Die Vollkasko übernimmt lediglich die Reparatur des Unfallautos. Die Kosten eines eventuell notwendigen Ersatzwagens muss der Versicherungsnehmer selbst tragen.

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Die Kühlung für heiße Momente

Das Kühlwasser hält den Motor bei Laune

Man sollte regelmäßig nach dem Kühlwasser schauen.
Man sollte regelmäßig nach dem Kühlwasser schauen.
Foto: Sümland

Egal, ob Sommer oder Winter, dem Motor ist immer heiß. Zu viel Hitze unter der Haube lässt den Motor aber schlechter laufen und kann sogar zu einem kapitalen Motorschaden führen.

Darum ist es wichtig, das Kühlsystem im Fahrzeug regelmäßig warten zu lassen. Zwar ist der Kühlkreislauf im Auto ein geschlossenes System, doch vollkommen dicht ist es nie. Darum sollte man den Kühlwasserstand im Ausgleichsbehälter des Kühlers immer im Auge behalten.

Frostschutz gehört ins Kühlwasser

Das Kühlwasser hält den Motor auch im Sommer auf seiner optimalen Betriebstemperatur. Um das Kühlwasser nachzufüllen, reicht es allerdings nicht immer, einfach ein paar Liter Leitungswasser in den Ausgleichsbehälter laufen zu lassen.

Kühlerfrostschutz ist ebenfalls beizufügen, destilliertes Wasser ist besser. Der Ausgleichsbehälter ist meist ein kleines, weißes Plastikgefäß mit Deckel. An diesem sind Markierungen angebracht, zwischen denen sich der Kühlwasserstand befinden sollte. Wenn das Wasser unterhalb der unteren Markierung steht, muss frisches Wasser in den Kühlkreislauf.

Deckel niemals bei heißem Motor öffnen

Kühlwasser nachzufüllen ist eine eher simple Wartungsarbeit, die eigentlich jeder Führerscheininhaber selbst durchführen kann. Nur eines ist wirklich wichtig: Den Deckel des Kühlmittelreservoirs sollte man niemals öffnen, wenn der Motor noch heiß ist. Heißes Wasser erzeugt Druck im System, darum kann der Deckel einfach nach oben schießen und alle Umstehenden mit fast kochendem Wasser bespritzen. Schwere Verbrühungen sind die Folge. Man warte also, bis sich Motor und Kühlwasser abgekühlt haben.

Destlliertes Wasser ist ideal

Kocht unterwegs der Motor, muss man sich mit normalem Leitungswasser behelfen. Die meisten Motoren kommen damit klar. Allerdings kann dieses Kalk enthalten, der sich auf Dauer ablagern und die Dichtungen porös machen kann. Darum eignet sich weicheres oder sogar destilliertes Wasser am besten.

Spätestens, wenn es wieder kälter wird, sollte außerdem Kühlerfrostschutz beigegeben und ausgespindelt werden, bis zu welcher Temperatur das Kühlwasser frostsicher ist.

Normalerweise wird so viel Konzentrat mit dem Kühlwasser gemischt, dass dies bis -30 Grad frostsicher ist. Sie enthalten auch noch einen Rost- und Korrosionsschutz. lps/Aw

Kleine Schäden sind kein Drama

Lackreparatur vom Profi machen lassen

Smart Repair und eine gute Lackierwerkstatt helfen, den Fahrzeugwert zu erhalten.
Smart Repair und eine gute Lackierwerkstatt helfen, den Fahrzeugwert zu erhalten.
Foto: Pexels

Ein Kratzer, eine kleine Beule oder eine Macke durch Steinschlag sind schnell passiert. Was anfangs noch als Schönheitsfehler an der Karosserie durchgeht, kann sich auf Dauer zu einem Problem entwickeln. Reicht der Lackkratzer bis aufs Blech, kann Rost entstehen.

Ebenso verhält es sich bei Steinschlag, der gerade im Winter durch das vermehrte Streuen von Split schnell entstehen kann. Hat sich dort erst Rost eingenistet, unterwandert er den Lack und sorgt unbemerkt für kapitale Schäden an der Karosserie, die den Wert des Fahrzeugs mindern. Dem kann man durch eine regelmäßige Kontrolle, Wagenwäsche und Reparatur vorbeugen. Eine Wäsche von Hand und eine regelmäßige Politur des Lacks machen den Besitzer nicht nur mit jedem Winkel seines Fahrzeugs vertraut, es erhält auch den Wert, indem der Lack gepflegt wirkt und Rost auf Oberflächenschäden keine Chance hat. Reicht bei kleinen Lackschäden meist der Tupflack, kann dies bei Beulen oder größeren Schäden nicht mehr selbst in Ordnung gebracht werden.

Werkstätten und Spezialanbieter können mit sogenanntem Smart Repair bei geringem Aufwand eine große Wirkung erzielen. Beulen werden aus dem Blech gezogen und kleine Lackreparaturen partiell ausgeführt. Da hierfür besonderes Werkzeug und gute Kenntnisse erforderlich sind, sollte man das einem Profi überlassen. Ist der Schaden größer, oder ist Rost zu entfernen, kann sich der Weg zur Lackierwerkstatt lohnen. Dort wird auch der Reparaturlack dem bestehenden so angepasst, dass von der Ausbesserung später nichts mehr zu sehen ist. lps/Aw

Volle Ladung für gute Fahrt

Die Batterie braucht Zuwendung

Die Pflege der Fahrzeugbatterie beugt Schäden vor.
Die Pflege der Fahrzeugbatterie beugt Schäden vor.
Foto: Selbmann

Wenn Pannendienste gerufen werden, haben sie es nicht selten mit einer defekten Batterie zu tun. Oft ist mangelhafte Wartung schuld am vorzeitigen Tod des Akkus. Eine regelmäßige Batteriepflege vermeidet Schäden an den Energiespeichern und somit unnötige Kosten. Gerade nach einem kalten Winter, oder wenn das Fahrzeug länger nicht bewegt wurde, lohnt sich der Blick auf die Batterie, denn eine hohe Beanspruchung kann zu Verlust von Elektrolyt und Entladung führen. Wird nichts unternommen, kann es zur Zerstörung des Akkumulators kommen. Die Batterie sollte man regelmäßig auf Risse prüfen oder prüfen lassen. Die Oberseite der Batterie, die Polklemmen und die Anschlüsse kann man ab und zu mit einem sauberen Lappen und wenig Fensterreiniger säubern, um Schmutz und Feuchtigkeit zu entfernen. Schmutzige oder feuchte Flächen begünstigen die Selbstentladung. Die Pole müssen sauber, trocken und leicht eingefettet sein, um vor Korrosion geschützt zu sein. Bei herkömmlichen Nassbatterien mit Füllstopfen sollte man regelmäßig die Elektrolytstände prüfen und gegebenenfalls mit destilliertem Wasser auffüllen, bis der Pegel zwischen der Minimum- und der Maximum-Markierung steht. Dabei dürfen keine Fremdkörper ins Innere gelangen. Der Elektrolyt besteht aus verdünnter Schwefelsäure. Handschuhe, Schutzbrille und Vorsicht sind angebracht. Eine konstante, regelmäßige Ladung beugt einer leeren Batterie vor. Ist in der Garage oder am Standort ein Stromanschluss vorhanden, kann ein intelligentes Batterieladegerät verwendet werden, das die Ladung beibehält, die Batterie in guter Verfassung hält, so dass das Fahrzeug einsatzbereit ist, sobald es gebraucht wird. Eine schlappe Batterie muss zum Beispiel nach einer Starthilfe wieder ans Ladegerät. Die Lichtmaschine ist nicht in der Lage, den Akku vollständig aufzuladen. lps/Aw

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