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Home Sonderthemen Hannover Region West Fachbetriebe freuen sich über viele Kundenkontakte in diesem Jahr
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07:34 10.01.2019
Viele junge Familien erfüllen sich auch 2019 den Traum vom eigenen Haus. Foto: LBS

Laut Statistik der Industrie- und Handelskammer (IHK) hat sich der Bauboom in der Region Hannover auch in diesem Jahr fortgesetzt. In einer aktuellen Pressemitteilung an die Calenberger Zeitung heißt es: „Baukonjunktur: Bau-Boom führt zu 2.200 neuen Jobs in Niedersachsen“. Davon profitieren auch die Unternehmen in der Region Hannover und somit im Calenberger Land. So haben denn auch laut IHK Die Bauunternehmen in Niedersachsen unverändert alle Hände voll zu tun. Trotz Fachkräftemangel konnten die Betriebe im Bauhauptgewerbe in Niedersachsen gut 2.200 neue Mitarbeiter finden (+4,3 %). Das zeigen die aktuellen Zahlen des Landesamtes für Statistik.

Die Region Hannover legte um 2,9 Prozent in 2018 zu.


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Wunsch nach einem eigenen Haus steht weiter ganz oben auf der Liste

Die Zahlen belegen, dass ein Eigenheim bei den Deutschen immer noch ganz oben auf der Wunschliste steht. Gerade hier im Calenberger Land profitieren auch die Handwerksbetriebe davon. Die Kommunen selbst sind ebenfalls immer wieder auf der Suche nach Bauland, um den Menschen, die sich am Rande des Deisters und der Landeshauptstadt niederlassen wollen, eine Heimat zu geben.

Gehrden, Barsinghausen, Wennigsen und Ronnenberg bieten derzeit neue Baugebiete in unterschiedlichen Größenordnungen an. Speziell junge Paare und junge Familien sehnen sich nach dem eigenen Haus im Grünen. Zwar wird das Bauen nicht gerade billiger, doch das schreckt kaum jemanden ab. Dafür nimmt man etwas kleinere Grundstücke in Kauf, auch wenn man dadurch dem Nachbarn näher ist, als geplant. Oft nutzen Bauherren und Käufer auch das günstigere Reihenhaus oder die Doppelhaushälfte, um Kosten zu sparen und trotzdem etwa Eigenes zu besitzen.

Fachbetriebe beraten sehr gerne

Den künftigen Bauherren steht bei seinen Entscheidungen, welche Art des Hauses er baut, die Unternehmen im Calenberger Land beratend zur Seite. Die „Fachbetriebe in Ihrer Nähe“, die auf diesen Seiten wieder zu finden sind, bürgen mit ihrem Namen für Qualität, Zuverlässigkeit und ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Ihnen das Vertrauen zu schenken, das ist eine gute Wahl. Oftmals arbeiten die Branchen Hand-in- Hand. Das heißt: Benötige ich zum Beispiel einen Sanitärfachmann, dann bringt dieser auf Wunsch gleich noch den Fliesenleger mit.

Die Ideen, die die Kunden haben, setzen die Fachbetriebe im Calenberger Land perfekt um. Foto: LBS
Die Ideen, die die Kunden haben, setzen die Fachbetriebe im Calenberger Land perfekt um. Foto: LBS

IHK bietet viel für Calenberger Unternehmen – ein Überblick

Die IHK bietet auch 2019 wieder eine Fülle an Informationsveranstaltungen, Seminaren und Aktionen für Unternehmen. So zum Beispiel eine Seminarreihe für GmbH-Geschäftsführer. Am Mittwoch, 23. Januar, startet die IHK Hannover mit ihrer Seminarreihe für GmbH-Geschäftsführer. Die Reihe setzt sich aus fünf Seminaren zusammen. Die Themen sind inhaltlich abgeschlossenen sowie aufeinander abgestimmt und ergänzen sich gegenseitig.

Die Seminarreihe für GmbH-Geschäftsführer läuft seit vielen Jahren mit hoher Teilnehmerzahl. Anmeldungen ergeben sich oft aufgrund der Weiterempfehlung zufriedener Teilnehmer. In den Beurteilungen wird unter anderem der starke Praxisbezug der Seminarinhalte positiv hervorgehoben. Dieser wird auch dadurch gewährleistet, dass fast ausnahmslos zwei bis drei Referenten ein Seminarthema behandeln. Jeder dieser Referenten ist Spezialist zu bestimmten Teilbereichen des Seminarstoffs.

Die Teilnehmerunterlagen erhalten neben einer „Vollversion“ der Seminarinhalte, die auch gut als Nachschlagewerk genutzt werden können, ein Stichwortverzeichnis und zusätzlich einen Ausdruck der Präsentationen.

Seminarreihe gehört für GmbH-Geschäftsführer zum Pflichtprogramm

„Erfahrungen haben gezeigt, dass besonders Teilnehmern aus dem gewerblichen und technischen Bereich betriebswirtschaftliches, kaufmännisches und rechtliches Grundwissen fehlt“, heißt es in der Infoschrift der IHK. „Aber auch für die Geschäftsführer mit kaufmännischen Kenntnissen gibt es viele neue Aspekte und Hintergründe, die sie in den Veranstaltungen vermittelt bekommen.“

Die Themen- und Terminübersicht der Seminarreihe

Teil I: „Allgemeine Rechte und Pflichten von Gesellschaftern und Geschäftsführern der GmbH und GmbH & Co. KG“, Mittwoch, 23. Januar; Teil II: „Jahresabschlüsse lesen – Unternehmenslage beurteilen“, Donnerstag, 14. Februar; Teil III: „Persönliche Haftungsrisiken des Geschäftsführers einer GmbH und GmbH & Co. KG”, Donnerstag, 14. März; Teil IV: „Risikomanagement für den GmbH-Geschäftsführer“, Mittwoch, 24. April; Teil V: „Dienstvertrag, Vergütung und Altersversorgung des GmbH-Geschäftsführers“, Donnerstag, 23. Mai.

Infos und weitere Details auf der Homepage der IHK: www.hannover.ihk.de

Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen wird gefördert

Eine weitere wichtige Info für die Unternehmensführungen im Calenberger Land ist die Tatsache, dass der Bund Menschen beim Wiedereinstieg in die Arbeit unterstützen will, die sonst kaum Aussichten auf Beschäftigung haben. Ab 2019 können Arbeitgeber Lohnkostenzuschüsse erhalten, wenn sie Langzeitarbeitslose sozialversichert einstellen. Nach einer Mitteilung der Bundesagentur für Arbeit soll die gute Lage am Arbeitsmarkt genutzt werden, um die Langzeitarbeitslosigkeit zu bekämpfen.

Damit zusätzliche Beschäftigungsangebote entstehen, stellt die Bundesregierung bis 2022 rund vier Milliarden Euro zur Verfügung, von denen 280 Millionen Euro auf Niedersachsen entfallen. Mit dem Gesetz zur Schaffung neuer Teilhabechancen für Langzeitarbeitslose führt die Bundesregierung neue Lohnkostenzuschüsse im Sozialgesetzbuch II ein. Die Neuregelungen treten am 1. Januar 2019 in Kraft.

Langzeitarbeitslosen langfristig helfen

Langzeitarbeitslose sollen über einen längeren Zeitraum sozialversichert beschäftigt werden - in der Privatwirtschaft, in sozialen Einrichtungen oder bei Kommunen. Auch sollen sie künftig umfassend betreut werden, damit sich ihre Chancen auf einen Job verbessern. Konkret bieten sich folgende Möglichkeiten:

Arbeitgeber können einen Lohnkostenzuschuss erhalten, wenn sie sehr schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose sozialversichert einstellen. Dazu gehören Personen, die mindestens 25 Jahre alt sind und seit mindestens sechs Jahren Arbeitslosengeld II erhalten. Der Lohnkostenzuschuss wird für maximal fünf Jahre gezahlt. Er beträgt in den ersten zwei Jahren 100 Prozent des gesetzlichen Mindestlohns. Danach sinkt er um zehn Prozentpunkte pro Jahr. Ist der Arbeitgeber auf Grund eines Tarifvertrages zur Zahlung eines höheren Entgelts verpflichtet, bemisst sich der Zuschuss auf der Basis des zu zahlenden Arbeitsendgeld.

Lohnkostenzuschüsse soll es auch geben, wenn Personen beschäftigt werden, die mindestens zwei Jahre arbeitslos sind. Ihre Arbeitslosigkeit soll sich nicht noch weiter verfestigen. Das Arbeitsverhältnis wird maximal zwei Jahre gefördert. Der Zuschuss beträgt im ersten Jahr 75 Prozent, im zweiten Jahr 50 Prozent. Maßgeblich ist in diesem Fall das tatsächliche Arbeitsentgelt.

Arbeitssuchende können ihre Fähigkeiten zeigen

In geförderten Beschäftigungsverhältnissen sollen Menschen, die lange keine Arbeit hatten und oftmals keinen geregelten Tagesablauf mehr gewohnt sind, ihre Fähigkeiten zeigen und Durchhaltevermögen beweisen können. Sie sollen von den Jobcentern umfassend betreut werden, um in den Arbeitsalltag hineinzufinden und das neue Arbeitsverhältnis zu festigen. Wenn erforderlich, werden sie während der gesamten Beschäftigungsdauer von den Jobcentern gecoacht.

Nachfolge-Sprechtage im Angebot

Auch in den Betrieben im Calenberger Land sind in diesen Jahren Wechsel an der Spitze der Geschäftsführung nicht selten. Die sogenannte „Zweite Generation“ steht in den Startlöchern, um das Familienunternehmen der Eltern zu übernehmen. Doch so ganz einfach ist das nicht. Aus diesem Grund bietet die IHK gemeinsam mit der Steuerberaterkammer Niedersachsen am Standort Hannover vier Mal im Jahr einen Nachfolge-Sprechtag an. Der Sprechtag richtet sich zum einen an Gründer, die den Schritt in die Selbstständigkeit im Rahmen einer Unternehmensnachfolge bestreiten wollen. Zum anderen steht er Unternehmern offen, die ihren Betrieb abgeben wollen.

Kostenfreie Beratung

In kostenfreien Einzelberatungen können Sie mit Steuerberatern und Experten der IHK Hannover über Ihre Nachfolgefragen diskutieren. Dabei werden sowohl familieninterne Fragestellungen als auch die Abgabe an Mitarbeiter oder Dritte angesprochen.

Weitere Infos über die IHK: www.hannover.ihk.de

Quelle: IHK Hannover

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