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Home Sonderthemen Hannover Region West Haus Gehrden stellt Auszubildenden zwei erfahrene Praxisanleiter an die Seite
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13:45 31.01.2019
Christiane Pinnschmidt (rechts) und Elena Eickhoff (Zweite von links) freuen sich gemeinsam mit ihren Auszubildenden über die guten Arbeitsbedingungen im Haus Gehrden

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass die praktische Ausbildung in einer Pflegeeinrichtung durch eine geeignete Fachkraft begleitet werden muss. Diese Aufgabe übernehmen Praxisanleiter – so werden Ausbilder in Gesundheitsfachberufen genannt. Im Haus Gehrden sind die beiden examinierten Pflegekräfte Christiane Pinnschmidt und Elena Eickhoff derzeit für die Auszubildenden mit verantwortlich. Sie sind das Bindeglied zwischen Pflegeschule und Arbeitsplatz, stehen in Kontakt mit den Lehrern für Pflegeberufe und dem Arbeitgeber und wohnen der Abschlussprüfung der Auszubildenden als Fachprüfer bei. Ihre pädagogischen Kenntnisse nutzen sie übrigens nicht nur, um Auszubildende fachlich zu begleiten, sondern häufig auch für die Einarbeitung von neuen Mitarbeitern im Allgemeinen. „Für uns ist es ganz wichtig, dass wir den beiden Kolleginnen zwei sehr erfahrene Praxisanleiter in unseren Reihen haben. So ist gewährleistet, dass die auszubildenden auch hier bei uns immer kompetente Ansprechpartner haben“, sagt Jens Paul, der stellvertretende Geschäftsführer der Einrichtung.

Die Auszubildenden lernen und arbeiten in einem so genannten „Schülerwohnbereich

Im Haus Gehrden arbeiten und lernen die Auszubildenden in einem dafür vorgesehenen Bereich, der so genannten „Schülerwohnbereich“. Bewohnerinnen und Bewohner, die damit einverstanden sind, werden von den Auszubildenden unter der Aufsicht und Obhut der Praxisanleiter betreut und gepflegt. „Dazu gehören alle Bereiche, die sonst von unserem fachpersonal ausgeführt werden. „Von der Körperpflege bis hin zu allen Aufgaben, bei denen unsere Bewohnerinnen und Bewohner im alltäglichen Ablauf Hilfe und Unterstützung benötigen“, sagt Elena Eickhoff. Ganz wichtig sei, dass die menschliche Nähe passe, Empathie und eine hohe soziale Kompetenz seien zudem unabdingbar. Etwa fünf bis sechs Bewohnerinnen und/oder Bewohner werden von jedem Auszubildenden betreut. „Wir sind immer auf der Suche nach Auszubildenden“, sagt Jens Paul. Derzeit lernen im Haus Gehrden fünf Azubis im Bereich pflege sowie einer in der Verwaltung.

Spezielle Ausbildung für Praxisanleiter

Die Praxisanleitung dürfen nur Personen übernehmen, die eine entsprechende berufspädagogische Weiterbildung bestanden und damit das Zertifikat „Praxisanleiter“ haben. Diese Befähigung haben die beiden Mitarbeiterinnen, Christiane Pinnschmidt und Elena Eickhoff, vor geraumer Zeit erwirkt. Ihre Weiterbildung befähigt die beiden Fachkräfte, Auszubildende pädagogisch und didaktisch korrekt fachlich auszubilden und anzuleiten. Ihre Qualifikation ist mit der Ausbildereignung in anderen dualen Ausbildungen vergleichbar.

Hohe soziale Kompetenz

Wer als Praxisanleiter arbeitet, ist pädagogisch tätig und muss deshalb über hohe soziale Kompetenzen verfügen. Das heißt, es ist wichtig, sich auf die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Auszubildenden einstellen zu können und ihre individuellen Talente und Problemlagen zu erkennen, um sie bestmöglich fördern zu können. Eine Affinität zu Psychologie und Didaktik darf also nicht fehlen. Organisatorisches Talent sollte ebenfalls vorhanden sein bzw. ist Beeine strukturierte Arbeitsweise unerlässlich, vor allem wenn es um die Zusammenarbeit mit Lehrkräften und der Einrichtungsleitung geht. Als Schnittstelle innerhalb des Ausbildungssystems werden außerdem gute kommunikative Fähigkeiten verlangt. Die Weiterbildung zum Praxisanleiter umfasst 200 Unterrichtsstunden, die in der Regel an ein oder zwei festen Tagen in der Woche über ein gutes halbes Jahr verteilt, abgehalten werden. Das heißt die Weiterbildung findet berufsbegleitend statt.

Qualitätssicherung – nicht nur im Bereich Ausbildung

Die Praxisanleiter im Haus Gehrden sichern mit ihrer Arbeit nicht nur die Qualität der Ausbildung, sie tragen auch wesentlich zur zukünftigen Pflege- und Betreuungsqualität der Einrichtung selbst bei. Jens Paul: „Sie sorgen dafür, dass wir kompetenten Fachkräfte-Nachwuchs bekommen, den wir sehr gerne auch nach ihrer Ausbildung übernehmen, wenn es passt.“ Weil von Pflegern heute nicht nur die Ausführung der reinen Pflege verlangt wird, sondern zum Beispiel auch die Beratung von Angehörigen oder die Dokumentation von Pflegeprozessen, ist eine hohe Ausbildungsqualität maßgeblich, um diesen Herausforderungen entgegen treten zu können. Praxisanleiter, die ihren Job verantwortungsbewusst ausführen, können überdies Auszubildende langfristig an die Einrichtung binden.


Modernes Wohnen in der Genossenschaft. Foto: Busche
Modernes Wohnen in der Genossenschaft. Foto: Busche

Wohnungsbaugenossenschaften sind nicht von Gewinnerzielungsvorgaben abhängig. Ihr Hauptzweck ist die Versorgung ihrer Mitglieder mit bezahlbarem Wohnraum. Erwirtschaftete Überschüsse werden in die Erhaltung, Ertüchtigung und Modernisierung des Wohnungsbestandes und in Serviceleistungen gesteckt. Gutes und sicheres Wohnen ist besonders in Zeiten der Unsicherheit auf dem Wohnungsmarkt von großer Bedeutung. Genossenschaften bieten ihren Mitgliedern weit mehr als nur ein Dach über dem Kopf. Sie setzen sich beispielsweise für die Wohn- und Lebensqualität älterer, aber auch junger Menschen und von Familien ein. Generationenübergreifendes Wohnen, barrierefreie und barrierearme Wohnungen, Wohnprojekte und Gartenstadt-Siedlungen, das sind Wohnformen, die auch für spätere Lebensphasen etwas zu bieten haben. Viele Genossenschaften bieten Gemeinschaftsräume, Concierge-Service, Gästewohnungen und allerlei Freizeitaktivitäten. Einige von ihnen haben sogar eine Spareinrichtung, die Bankleistungen für Mitglieder und deren Angehörige anbietet. Wer in einem Genossenschaftshaus wohnt, ist mehr als ein Mieter. Zwar haben die wohnenden Mitglieder dieselben Rechte wie Mieter, doch die Wohnung gehört als Eigentum der Genossenschaft allen Anteilseignern. Deshalb heißt die Miete dort Nutzungsgebühr. Kautionen gibt es nicht. In gefragten Wohnlagen müssen auch Mitglieder mitunter lange auf die ersehnte Wohnung warten. Deshalb empfiehlt es sich, schon lange vor Erreichen des Rentenalters Mitglied zu werden Das wird man durch den Erwerb eines oder mehrerer Genossenschaftsanteile. Wird eine genossenschaftliche Wohnung bezogen, sind weitere Anteile zu übernehmen. Einige Genossenschaften haben vorübergehende Aufnahmesperren.

Wenn die körperliche Beweglichkeit abnimmt, kann die Notwendigkeit zur Umgestaltung einer Wohnung plötzlich akut werden. Deshalb ist es vorteilhaft, frühzeitig über eine Optimierung der eigenen Wohnsituation nachzudenken und mehr Bewegungsfreiheit in der Wohnung zu schaffen. Nicht alle Maßnahmen kosten Geld. So können Kleinmöbel und sperrige Dekorationsobjekte umgeräumt, verkauft, verschenkt oder entsorgt werden. Bei der Neuanschaffung von Möbeln achtet man auf ergonomische Aspekte und möglichst flexible Aufstellmöglichkeiten. Griffe und Handläufe verbessern die Geh- und Standsicherheit im Haus. Besonders sinnvoll sind sie in Bad und WC. Im Sanitätsfachhandel gibt es Saughaltegriffe, die ohne Bohren und Schrauben an Fliesen haften. Mobile Möbel wie Dusch- und Waschhocker erleichtern das Waschen. Arbeitsflächen in der Küche sollten auch sitzendes Arbeiten ermöglichen. Generell sollten alle Räume ohne Stufen oder Schwellen erreichbar sein. Für größere Schwellen gibt es Rampen, etwa beim Übergang vom Wohnbereich zum Garten oder zur Terrasse. Auch an Außentreppen können solche Hilfen sinnvoll sein. Unterschiedliche Fußbodenhöhen lassen sich mit kleinen maßgefertigten Keilen aus Holz oder Metall ausgleichen. Das Eigenheim sollte einen hindernisfreien, möglichst ebenerdigen Eingang haben. Eine sensorgesteuerte Beleuchtungseinheit ermöglicht in der Dämmerung und nachts bei Annäherung einen gefahrfreien und bequemen Zugang zum Haus. Vieles im Haus kann über Smartphone gesteuert werden. lps/Cb

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